<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:g-custom="http://base.google.com/cns/1.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" version="2.0">
  <channel>
    <title>Blog Arno Dahmer (Schriftsteller)</title>
    <link>https://www.arno-dahmer.de</link>
    <description>Neuigkeiten zu Lesungen, Veröffentlichungen, Recherchen etc. des Schriftstellers Arno Dahmer; Gedanken zum Literaturbetrieb und zum kreativen Schreiben, Buchrezensionen u. a.</description>
    <atom:link href="https://www.arno-dahmer.de/feed/rss2" type="application/rss+xml" rel="self" />
    <item>
      <title>Peter Kurzeck: Der vorige Sommer und der Sommer davor</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/peter-kurzeck-der-vorige-sommer-und-der-sommer-davor</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-3e26e75b.jpg" alt="Peter Kurzeck, Der vorige Sommer und der Sommer davor" title="Peter Kurzeck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Kein Geld. Keinen Namen. Kein Einkommen. Es zu nichts gebracht haben. Früher auch schon nicht! Aber ab jetzt wieder hier alle Tage und Abende. So lang es auch dauern mag. Du hast deine Lampe an. Eine Dachwohnung. Auch bei Tag deine Lampe an. Du sitzt hier und schreibst, was du willst!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellennachweis: Peter Kurzeck,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der vorige Sommer und der Sommer davor (Das alte Jahrhundert 7)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Frankfurt am Main 2019
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-3e26e75b.png" length="874701" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 11:51:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/peter-kurzeck-der-vorige-sommer-und-der-sommer-davor</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke,Peter Kurzeck</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-3e26e75b.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas-Mann-"Hitliste"</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/thomas-mann-hitliste</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/T+Mann+Tristan.jpg" alt="Thomas Mann: Tristan - Verlagseinband der Erstausgabe von 1903 (Wikimedia: Foto H.-P. Haack)" title="Thomas Mann: Tristan"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum ausgehenden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Thomas-Mann-Jahr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (2025) der Versuch, eine persönliche "Hitliste" zu erstellen ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Tristan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Der kleine Herr Friedemann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Wälsungenblut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4) Schwere Stunde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5) Der Zauberberg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6) Buddenbrooks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7) Tonio Kröger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8) Enttäuschung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eher nicht: Doktor Faustus und Felix Krull
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auch eher nicht: Der Tod in Venedig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht lese ich irgendwann noch die Tagebücher. Bisher bin ich davor zurückgescheut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/T+Mann+Tristan.jpg" length="801421" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:51:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/thomas-mann-hitliste</guid>
      <g-custom:tags type="string">,Leseeindrücke,Thomas Mann</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/T+Mann+Tristan.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Alban Nikolai Herbst: Briefe nach Triest</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/alban-nikolai-herbst-briefe-nach-triest</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Herbst+1.JPG" alt="Briefe nach Triest - Roman von Alban Nikolai Herbst (2025)" title="Briefe nach Triest"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Autor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Nikolai_Herbst" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Alban Nikolai Herbst
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ein vielseitiger Schriftsteller. Ein wichtiger und beeindruckender Teil seines Werks ist der Blog
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://dschungel-anderswelt.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Die Dschungel. Anderswelt“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , den er bereits seit 2004 betreibt, seit einer Zeit also, in der das Internet noch bei weitem nicht die Rolle im Alltag der Mehrheit spielte wie heute.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Figurenreigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Jahr hat die Bloggerlegende einen neuen Roman vorgelegt, die „Briefe nach Triest“. Keimzelle des Textes ist die Kurzzeitliebesbeziehung zwischen dem Musiker Lars und einer – nach ihrem Wohnsitz Triest – nur „Die Triestina“ genannten Frau. Diese Liaison scheint für beide Seiten von großer Bedeutung gewesen zu sein, wurde jedoch von der „Triestina“ beendet, die nun auch keinen Kontakt mehr wünscht. Lars, der diesen Wunsch einerseits respektiert, andererseits den Drang hat, ihm zuwiderzuhandeln, beauftragt einen Freund, der Ex-Geliebten Briefe – eigentlich: E-Mails – zu schreiben, gibt ihm aber nur spärliche Informationen zum dem, was sich zwischen den beiden Liebenden abgespielt hat. Aus diesen unbeantworteten und wahrscheinlich ungelesenen Botschaften an die Triestina besteht der Roman.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Briefe verfassende Freund ist so gezeichnet, dass der Leser zumindest dazu eingeladen wird, ihn mit Alban Nikolai Herbst gleichzusetzen (etwa gibt es einen Hinweis auf das zunächst verbotene Buch „Meere“). Was „Herbst“ – könnte man daher sagen – nun tut, ist, die Beziehung von Lars und der Triestina nachzudichten, indem er in den Mails ein zweites Paar erfindet und dessen Geschichte erzählt: die des Bankers Brec und der „Lyderin“. Dabei bleibt es indes nicht. In einer Art Kettenreaktion entstehen immer weitere Paare, die eine immer geringere Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen haben. Spätestens als der Briefschreiber selbst zum Teil der Handlung wird – der fiktiven sowie der innerhalb des Textes als real gesetzten – und zudem am Rand des Geschehens auch außerhalb des Romans reale Persönlichkeiten wie die Schriftstellerin Ricarda Junge auftauchen, ist ein Figurenreigen in Gang gesetzt, der sich als „irr-witzig“ bezeichnen ließe: nämlich als „irre“ und witzig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Metafiktion
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Die Briefe nach Triest“ sind Metafiktion par excellence. Wir schauen dem Autor unentwegt über die Schulter, beobachten die Spielzüge, die er mit seinen Figuren ausführt. Das hat den Nachteil, dass man das Personal des Buches in ebendieser Weise wahrnimmt: als Spielfiguren, deren Geschick einen nicht sonderlich berührt. Das metafiktionale Verfahren hat andererseits den Vorteil, dass der Text leichter auf einer essayistischen Schiene gleitet – und darum ging es Herbst vermutlich vor allem. Im Grunde sind die „Briefe“ mehr großangelegter Essay als Roman im herkömmlichen Sinne; die Figuren dienen in erster Linie dazu, das Thema zu exemplifizieren. Was der Autor zu ergründen sucht, ist – scheint mir – das Phänomen der flüchtigen Liebesaffäre, die flüchtig aber nur ist hinsichtlich ihrer Dauer im äußeren Leben, nachhaltig jedoch in ihrer Wirkung auf die innere Existenz: Lars ist durch sein „Triestina-Erlebnis“ ganz und gar aus dem Gleichgewicht geraten und findet es auch nicht mehr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine herausfordernde Lektüre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst für den geübten Leser sind die „Briefe“ eine Herausforderung. Nicht allein aufgrund des Mindmap-artig vielfach verästelten Aufbaus – ich war dankbar für das Personenverzeichnis am Ende des Buches –, sondern auch wegen der äußerst komplexen Sprache, die in ihrer Rhythmik zugleich einen starken Reiz ausübt. Überhaupt waren es insbesondere die sprachlichen Details, die mich bei diesem Roman „dranbleiben“ ließen. Man spürt, mit welcher Hingabe Herbst am einzelnen Satz gefeilt haben muss. Dass er dabei von Musik inspiriert gewesen sein könnte, darauf deuten die zahlreichen Bezüge zu klassischen Kompositionen hin. Originell ist in diesem Zusammenhang die Verwendung eines senkrechten Strichs als zusätzliches Satzzeichen, das an den Taktstrich in der Notenschrift erinnert und dem wohl in etwa der Pausenwert eines Semikolons zukommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resümee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abschließend möchte ich sagen, dass „Die Dschungel. Anderswelt“ ein Titel auch für die „Briefe“ sein könnte: Herbst hat einen faszinierenden literarischen Dschungel geschaffen, in dem aber nur überlebt, wer über wohltrainierte Lesemuskeln verfügt. Gleichzeitig ist das Buch insofern eine „Anderswelt“, als es sich deutlich von den meisten Werken der deutschen Gegenwartsprosa unterscheidet. Ich empfehle es all denjenigen, die Lust auf eine konzeptionell und stilistisch völlig andere Lektüre haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alban Nikolai Herbst:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Briefe nach Triest
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Wuppertal 2025
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Herbst+1.JPG" length="464909" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 11:41:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/alban-nikolai-herbst-briefe-nach-triest</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Herbst+1.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Am Richard-Wagner-Fels</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/am-richard-wagner-fels</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und hier noch ein Nachschlag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.arno-dahmer.de/recherchen-in-der-fraenkischen-schweiz-2024" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           zu meinem letzten Recherchebericht
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            … Das Video entstand am 19. 10. 2025, ein paar Schritte vom Richard-Wagner-Fels entfernt, wo sich berühmte Kletterrouten wie „Fight Gravity“ und „Magnet“ befinden …
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/R.-W.-Fels-Schild.png" length="4298872" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 12:13:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/am-richard-wagner-fels</guid>
      <g-custom:tags type="string">Fränkische Schweiz,Sportklettern,"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/R.-W.-Fels-Schild.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Recherchen in der Fränkischen Schweiz (2024)</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/recherchen-in-der-fraenkischen-schweiz-2024</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Einfingerloch-5c7b890a.jpg" alt="Fingerloch Frankenjura
" title="Lochkletterei Frankenjura"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2024 war bei mir das „große Jahr der Recherchen“ für
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/2024" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           mein aktuelles Romanprojekt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Warum es damit langsamer vorangeht als gedacht und geplant, darüber werde ich bei Gelegenheit berichten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ich war im vergangenen Jahr fünfmal im Großraum Nürnberg, einmal in Nürnberg selbst und viermal in der Fränkischen Schweiz, die nicht etwa in der Schweiz liegt, sondern eben in Nordbayern – Pardon: Franken. In meinem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/newsletter" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Newsletter
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bzw. in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/nuernberg" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           diesem Beitrag
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (siehe Link) hatte ich schon ein wenig davon erzählt, aber habe nun schon seit Monaten das Gefühl, noch einen etwas ausführlicheren Bericht schuldig zu sein: hier ist er.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überhänge und Fingerlöcher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Charakteristisch für das Klettern im Frankenjura sind extreme Überhänge und die Fortbewegung an sogenannten Fingerlöchern (für ein, zwei oder drei Finger). 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Planetar.-1ed80981.jpg" alt="Extrem überhängender Fels am Planetarium (Frankenjura)" title="Planetarium"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/%C3%9Cberh.+Planetar.-bb9d4e23.jpg" alt="Extrem überhängender Fels am Planetarium (Frankenjura)" title="Planetarium"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Typisch generell für das Mittelgebirgsklettern ist aus meiner Sicht der Wechsel zwischen hoher Anspannung und tiefer Entspannung, den das Foto unten sehr schön versinnbildlicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Gr.+H%C3%B6lle.jpg" alt="Anspannung und Entspannung an der Grünen Hölle (Frankenjura)" title="Grüne Hölle"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Klagemauer"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Fränkischen Schweiz eigentümlich ist zudem die Unscheinbarkeit vieler Felsen, die oft mit der großen Bedeutung der jeweiligen Wand für die Klettergemeinde kontrastiert. So würden die meisten Wanderer an der „Klagemauer“ vermutlich ohne größeres Interesse vorübergehen, nicht ahnend, dass es sich, wie ich einmal las, um den „berühmtesten Boulderfels der Siebziger“ handelt (Bouldern ist das Klettern ohne Seilsicherung in geringer Höhe). 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich habe hier ein Foto „eingeschmuggelt“, das nicht in Zusammenhang mit meinen letztjährigen Sommerrecherchen steht, sondern aus dem Winter (2022) stammt. Ich fand es sprechender als die anderen „Klagemauer“-Aufnahmen in meinem – sagen wir: Bildarchiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Klagem..jpg" alt="Klagemauer (Frankenjura) im Februar 2022" title="Klagemauer"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Franzosenstein"
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Schild+Gr.+H%C3%B6lle.jpg" alt="Franzosenstein (Grüne Hölle) in der Fränkischen Schweiz" title="Franzosenstein"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie der „Franzosenstein“ zu seinem Namen gekommen sein soll – diese grausige Geschichte lässt sich auf einem dort aufgestellten Schild nachlesen. Die Kletterer nennen ihn „Grüne Hölle“. Ein leichtes Grausen könnte auch der Hintergrund
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dieser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Namensgebung in einem erwecken, denn ich vermute, seine Bezeichnung verdankt der Fels den fränkischen Stechmücken, die hier ihr Unwesen treiben und mit ihren fürchterlichen Stacheln sogar Jeans durchdringen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Oma Eichler"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Wolfgang+G..jpg" alt="Porträt Wolfgang Güllichs im Gasthof Eichler" title="Wolfgang Güllich"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unter Kletterern legendär und international bekannt ist der Zeltplatz beim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.gasthof-eichler.de/pages/historie.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gasthof Eichler
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            im Trubachtal. Drinnen hängt u. a. ein Bild Wolfgang Güllichs (1960-1992), der als erster Kletterer den glatten zehnten und später den elften Schwierigkeitsgrad erreichte. In der deutschen Sportkletter-Szene wurde bzw. wird ihm eine beispiellose Verehrung zuteil. Wie bei manch anderem Jungverstorbenen mag dabei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sein früher Tod eine Rolle spielen (er wurde Opfer eines Verkehrsunfalls). 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Das Foto unten entstand am 5. August kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf besagtem Zeltplatz, während ich das Video (die Abonnenten meines Newsletters kennen es schon) unweit davon im Wald aufgenommen habe, am Folgetag gegen fünf Uhr früh.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Zeltpl.+.jpg" alt="Oma-Eichler-Zeltplatz bei Nacht" title="Oma-Eichler-Zeltplatz bei Nacht"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so sehen im Frankenjura die Tankstellen aus (siehe unten) ... aber zugegebenermaßen nicht alle &amp;#55357;&amp;#56841; ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Tankst..jpg" alt="Kleine Tankstelle in der Fränkischen Schweiz" title="Kleine Tankstelle in der Fränkischen Schweiz"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Einfingerloch.jpg" length="412898" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 10:24:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/recherchen-in-der-fraenkischen-schweiz-2024</guid>
      <g-custom:tags type="string">Fränkische Schweiz,Sportklettern,"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Einfingerloch.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zurück in der Stille</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/zurueck-in-der-stille</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Bad+M%C3%BCns.+Schild.jpg" alt="Schild am Ortseingang von Bad Münster am Stein (Website Arno Dahmer)" title="Bad Münster am Stein"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Immer einmal wieder zieht es mich nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bad Münster am Stein
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (bei Bad Kreuznach). Zuletzt war ich hier vor genau fünf Jahren, auf der Talsohle der Corona-Zeit: Anfangs konnte man Cafés und dergleichen noch mit Maske betreten, nach einigen Tagen dann schon nicht mehr – alles musste schließen. Sogar mein Aufenthalt in einer Ferienwohnung stand in Frage, aber da er, wie ich zu Protokoll gab, dienstlicher Natur war – ich schrieb ja hier, unterrichtete auch ein wenig online – durfte ich bleiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Situationen, damals und heute, ähneln sich übrigens: nicht zum Verwechseln, aber doch ... wenn man von Corona absieht. 2020 lag ich in den letzten Zügen meines
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/mythos/informationen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Mythos“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und bei meinem aktuellen Roman scheint mir das Finale momentan zumindest nicht mehr unerreichbar fern – weiter will ich mich da nicht aus dem Fenster lehnen (das kann schiefgehen, siehe:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/2024" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.arno-dahmer.de/2024
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Bad Münster vibriert nicht geradezu „das Leben“, doch genau das, eine unglaubliche Ruhe, macht das Städtchen für mich als Autor so attraktiv. Ich habe das Gefühl, dass mein Gehirn in dieser Stille immer gleich auf einem anderen (höheren) Niveau arbeitet. Und grandios entspannend ist es – zugegeben: das klingt skurril –, als Abschluss eines Schreibtags spätabends oder nachts durch den dunklen, schweigenden Ort zu joggen (eine Stirnlampe ist dabei hilfreich).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Bad-M-C3-BCns.-Schild-47d32c9e.png" length="15816067" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:25:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/zurueck-in-der-stille</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Bad-M-C3-BCns.-Schild-47d32c9e.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stefan George: Horch was die dumpfe</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/stefan-george-horch-was-die-dumpfe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Die Lyrik Stefan Georges (1868-1933) kennen nur noch wenige – und meist sind es Menschen, die selbst Gedichte schreiben. Mag sein, dass die exzentrische Persönlichkeit des Autors nach wie vor den Blick auf das Werk verstellt; sofern man von George überhaupt schon einmal gehört hat. Das Unbehagen an George ist nicht verwunderlich, denn wenigstens aus heutiger Sicht erscheint sein Wirken im sogenannten George-Kreis wie das eines Sektenführers. Ich empfehle aber unbedingt, seine Texte zu lesen! Viele davon zählen meiner Meinung nach zum Außergewöhnlichsten und Interessantesten, was in deutscher Sprache geschrieben wurde. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          In diesem Video (siehe unten) trage ich eines der, wie ich finde, faszinierendsten Gedichte Stefan Georges vor, nämlich „Horch was die dumpfe erde spricht“
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/H.f-974c65db-2e8576a0.jpg" length="194193" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 13:37:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/stefan-george-horch-was-die-dumpfe</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke,Stefan George</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/H.f-974c65db-2e8576a0.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Autorensoftware "Papyrus"</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/die-autorensoftware-papyrus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/.png" title="Die Software Papyrus" alt="Die Software Papyrus"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es mag verwundern, dass ich einen Beitrag zu „Papyrus“ poste, denn das Marketing des Anbieters zielt vor allem auf Genre-Autoren bzw. Selfpublisher. Ich bin weder das eine noch das andere, nutze „Papyrus“ aber dennoch. Nachdem ich mehr als zwei Jahrzehnte in Word-Dokumente geschaut hatte, wollte ich 2023 mal etwas anderes sehen: So kam es, dass ich mir eine Papyrus-Lizenz besorgte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Papyrus ist eine wordähnliche Textverarbeitungssoftware mit zahlreichen speziellen Funktionen für Schriftsteller, insbesondere die Romanautoren unter ihnen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Da sich manch einer sicher fragt: „Braucht man denn so was?“, möchte ich hier eine Liste von Vor- und Nachteilen präsentieren, die aus meinen persönlichen Erfahrungen mit diesem Programm resultiert. – Hinweis: Ich nutze Version 11; seit kurzem ist Version 12 auf dem Markt, in der aber nichts
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundlegendes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            geändert wurde – so wenigstens mein Eindruck nach einigen Internetrecherchen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorteile
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine der für mich nützlichsten Funktionen ist der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Navigator
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : eine Art erweiterbares Inhaltsverzeichnis. Zum einen können im Text Abschnitte definiert werden, die dann hier erscheinen: neben Kapiteln auch Szenen und „Ereignisse“ (weil meine Texte nicht nur aus Szenen und Ereignissen in solchen bestehen, arbeite ich damit nach dem Muster „Kategorie – Unterkategorie 1 – Unterkategorie 2“). Zum anderen lässt sich das „Inhaltsverzeichnis“ mit Notizen, Links, diversen Icons sowie bestimmten Informationen aus dem Text anreichern – z. B. blende ich im Navigator gern den Seitenumfang der Kapitel ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die sogenannte Normseite (30 Zeilen mit je 60 Anschlägen, Schriftart traditionell „Courier New“) ist ja eine wichtige Maßeinheit im Literaturbetrieb. Einreichungen zu Wettbewerben oder bei Verlagen sollen oft eine Mindest- oder Höchstzahl von Normseiten haben. Ich kenne allerdings niemanden, der seine Texte von vorneherein in diesem an die Schreibmaschinen-Zeit erinnernden Format verfasst. Praktisch ist daher ein Automatismus, der es dem Papyrus-Nutzer erlaubt, beliebig formatierten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Text per Mausklick in Normseiten zu verwandeln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Eine Normseite einzurichten ist natürlich auch in anderen vergleichbaren Programmen kein Hexenwerk, etwa mithilfe einer Vorlage. Aber diese Lösung ist schon sehr komfortabel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie in Word können Dokumente mit Kommentaren versehen werden. In Papyrus gibt es zudem sogenannte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Notizzettel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die eine ähnliche Aufgabe erfüllen, jedoch keiner spezifischen Textstelle zugeordnet sind, sondern in dem standardmäßig hellgrauen Bereich rechts bzw. links der eigentlichen Seite platziert werden, den man auch z. B. von Word kennt. Sie sind permanent sichtbar, solange man mit dem jeweiligen Dokument arbeitet, eignen sich also für Dinge, die Relevanz für den gesamten Text haben: Überlegungen zu einer Hauptfigur oder zum Handlungsaufbau; eine Information, die ihren Platz im Ganzen noch nicht gefunden hat u. Ä. Ein wenig lästig ist, dass sich die Abmessungen der Notizzettel nicht von allein an den zur Verfügung stehenden Platz jenseits der Seitenränder anpassen. Wenn man zoomt, kann es passieren, dass ein Notizzettel hinter die Seite rutscht bzw. zum Teil aus der Bildschirmansicht verschwindet. Die Größe muss dann händisch korrigiert werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man mit den „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zeitstempeln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            “ arbeitet, wird neben jedem Absatz angezeigt, wann er zuletzt bearbeitet wurde: eine hervorragende Funktion besonders für die Arbeit an langen Texten. Wermutstropfen: Sobald man in dem Absatz auch nur ein Leerzeichen löscht oder ein Komma einfügt, erhält dieser einen „Stempel“ mit dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aktuellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Datum und die ursprüngliche Zeitangabe geht verloren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wird eine Passage als „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Geistertext
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ markiert, bekommt sie eine andere Farbe und kann aus- bzw. wieder eingeblendet werden. Ich finde dies insofern hilfreich, als ich damit jederzeit eine lesbare Fassung des Manuskripts zur Hand habe. Die frühen Versionen eines Textes bestehen bei mir nämlich zu ungefähr 40 Prozent aus Varianten, „Regieanweisungen“, Hintergrundinformationen usw. – mit anderen Worten: einem Salat aus halbwegs Fertigem und allerlei anderem, was nicht für die Augen des Lesers bestimmt ist ... und auch, sozusagen, nicht für meine, wenn ich mir einen schnellen Überblick über das schon Geschriebene verschaffen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Programmoberfläche ist in vielfältiger Weise anpassbar – das Ergebnis kann man als „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Arbeitsumgebung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ speichern. Dies ermöglicht den raschen Wechsel zwischen verschiedenen Modi. Ich nutze zwischendurch z. B. gern eine Arbeitsumgebung, in der die Bildschirmansicht im Wesentlichen auf den Text reduziert ist – einige wenige, für mich essentielle Funktionen indes verfügbar bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Backup-System
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             lässt sich so einstellen, dass kontinuierlich Sicherungskopien erstellt, aber langfristig nur zum Teil aufbewahrt werden – gemäß vorab festgelegten Kriterien. Auf diese Weise hat man weder irgendwann hunderte von Backups auf der Festplatte noch besteht die Gefahr des Datenverlusts, weil man zu faul war, das Dokument periodisch unter neuem Namen zu speichern. (Es kommt ja vor, dass Dateien beschädigt werden und dann nicht mehr lesbar sind.) Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass automatisch immer eine größere Zahl älterer Versionen zur Verfügung steht und man gewissermaßen in der Zeit zurückspringen kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber hinaus bietet Papyrus viele weitere Funktionen, die für andere Autoren gewinnbringend sein mögen, von mir jedoch nicht oder kaum genutzt werden. Etwa gibt es diverse Möglichkeiten, eine Druckvorlage für Selfpublishing-Dienstleister wie „Amazon KDP“ zu erstellen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wäre noch zu sagen, dass die Software nicht allein für Schriftsteller geeignet ist. Vermutlich geht fast alles, was man mit Word machen kann, auch mit Papyrus. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachteile
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Hauptnachteil ist mittlerweile leider der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Preis
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dieser hat sich von Version 11 zu Version 12 fast verdoppelt und liegt jetzt bei 349 Euro. Immerhin bekommt man dafür eine Dauerlizenz und nicht eines dieser Abonnements, die fortlaufend Kosten verursachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unpraktisch ist die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Suche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Im Gegensatz zu Word wird keine Trefferliste angezeigt. Sucht man in einem umfangreichen Dokument beispielsweise nach einem Namen, gleicht dies einem Blindflug: Man klickt sich von Treffer zu Treffer, weiß nicht, wie viele da noch kommen, und hat bei Fundstelle 6 womöglich schon vergessen, auf welcher Seite sich Fundstelle 1 befand. Gerade in einem Programm, das auf Großtexte ausgelegt ist, wäre eine Trefferliste Gold wert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Manko ist auch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Darstellung der Leerzeichen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Diese werden wie in Word durch Punkte symbolisiert, die hier aber derart klein sind, dass man sie nur mit Mühe erkennt. Ein wenig entschärft wird das Problem dadurch, dass die Rechtschreibprüfung, sofern aktiviert, doppelte Leerzeichen ohnehin rot unterkringelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Intuitiv bedienbar finde ich Papyrus nicht. Ich habe zirka ein Jahr gebraucht, um mich in dem Programm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             gut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zurechtzufinden – und ich bin, denke ich, kein DAU (= „Dümmster anzunehmender User“). Ich würde daher von einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           relativ langen Lernzeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sprechen. Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: In Papyrus einen Text zu schreiben bzw. zu speichern oder zu drucken, ist nicht das Problem. Doch mit den Feinheiten muss man sich länger befassen. Allerdings hat dies mit Sicherheit auch damit zu tun, dass praktisch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           jeder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heutzutage von den Microsoft-Programmen geprägt wurde: Man öffnet eine Textverarbeitung und wendet eine „Word-Logik“ an – was in Papyrus aber nur zum Teil hilfreich ist. Zwar sind viele Funktionen in beiden Programmen mehr oder weniger identisch, der Weg dorthin kann jedoch unterschiedlich sein. Hinzu kommen die speziellen Werkzeuge für Autoren, die ohnehin erst einmal Neuland sind, da sie in Word, OpenOffice u. Ä. schlicht nicht existieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Design
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             ist meiner Meinung nach sehr bunt und kindlich geraten. Natürlich ist das Geschmackssache. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Papyrus bietet insbesondere Romanautoren eine Reihe interessanter Funktionen, auf die man ungern verzichten würde, wenn man sich einmal an sie gewöhnt hat. Ob einem diese Hilfsmittel mehrere hundert Euro wert sind, ist eine andere Frage.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/.png" length="934727" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 13:16:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/die-autorensoftware-papyrus</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kreatives Schreiben</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Peter Kurzeck: Frankfurt - Paris - Frankfurt</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/peter-kurzeck-frankfurt-paris-frankfurt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/.jpg" alt="Peter Kurzeck: &amp;quot;Das alte Jahrhundert&amp;quot;
" title="Peter Kurzeck"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ende des "alten Jahrhunderts"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Mit Frankfurt – Paris – Frankfurt“ ist nun der letzte (vorhandene) Band von Peter Kurzecks autobiografischem Romanzyklus „Das alte Jahrhundert“ erschienen. Es ist das vierte posthum publizierte Buch des 2013 verstorbenen Autors.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhalt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1977 ziehen Peter und seine Freundin Sibylle von Stauffenberg (bei Gießen) in den Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Der Hauptgrund dafür scheint ein Kontakt zum Suhrkamp-Verlag zu sein, der seinen Sitz damals im nahegelegenen Westend hatte. Ein dort tätiger Lektor hatte Interesse an Kurzecks erstem Roman bekundet und nun bringt der Autor ihm alle paar Tage frisch getippte Seiten vorbei – eine aus heutiger Sicht ja unvorstellbare Arbeitsweise. (Noch unglaublicher wirkt, wie es zu der ersten Begegnung von Kurzeck und dem Lektor kam: Anscheinend gewährte dieser dem seinerzeit völlig unbekannten Schriftsteller eine Audienz in den Verlagsräumen, ohne vorab auch nur eine Zeile von ihm gelesen zu haben. Ach, die Siebziger ...)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Frankfurt steht Peter in engem Kontakt mit seinem Freund Jürgen, der die Stadt allerdings schon bald fluchtartig in Richtung Paris verlässt. Peter, Sibylle und Jürgens Freundin Doris reisen ihm hinterher und verbringen gemeinsam einige rauschhafte Tage in der „ville de l’ amour“. Doch offenbar ist auch Paris für Jürgen kein sicherer Aufenthaltsort: Er flieht weiter nach Spanien, während die anderen nach Deutschland zurückkehren. Hier widmet sich Kurzeck erneut der Reinschrift seines Manuskripts und entdeckt Frankfurt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vergleich mit den anderen Bänden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der vorliegenden Form halte ich „Frankfurt – Paris – Frankfurt“ für den schwächsten Band des „Alten Jahrhunderts“: Die Sprache empfinde ich als weniger temporeich und rhythmisch, als insgesamt weniger rund. Inhaltlich wirkt manches nicht ausgeformt: Zum Beispiel scheint Paris im Wesentlichen aus Essen, Trinken und Ortsnamen zu bestehen und es bleibt völlig im Dunkeln,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           warum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jürgen in Frankfurt der Boden unter den Füßen zu heiß wird. Dass dies vermutlich etwas mit seinen wie auch immer gearteten RAF-Kontakten zu tun hat, kann man sich eigentlich nur dann zusammenreimen, wenn man relativ viel über den sogenannten Deutschen Herbst bzw. die Vita des Verfassers weiß.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für das Obengesagte habe ich zwei Erklärungen: Erstens hätte Kurzeck den Text vor einer Veröffentlichung sicher noch überarbeitet (was aber auch im Hinblick auf die anderen nachgelassenen Werke anzunehmen ist). Zweitens war der spezifische „Alte Jahrhundert“-Stil zum Zeitpunkt der Niederschrift möglicherweise noch nicht zur Blüte gelangt. Man muss bedenken, dass „Frankfurt – Paris – Frankfurt“ laut Editionsbericht zu einem sehr frühen Zeitpunkt entstand (1992-95), die Arbeit an den übrigen Bänden sich dagegen über die zwei Jahrzehnte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           danach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erstreckte. Der Autor legte das Typoskript des „Parisbuchs“ 1995 beiseite, denn er war mittlerweile der Ansicht, es müsse innerhalb der geplanten Romanreihe weiter nach hinten rücken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Intensive Leseerfahrung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl also andere Bände der autobiografisch-poetischen „Chronik“ gelungener sein mögen, ist auch dieses Buch wieder ein Geschenk: lebensvoll, gleichsam lichtdurchtränkt, eine intensive Leseerfahrung. Für Kenner des Kurzeck-Universums ist überdies spannend, dass die Handlung in den Siebzigern spielt – während ansonsten große Teile des „Alten Jahrhunderts“ innerhalb weniger Monate der Jahre 1983 und 1984 angesiedelt sind: „Frankfurt – Paris – Frankfurt“ erhält dadurch ein spürbar anderes Aroma.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-e8d2ee4b-08744197-718b8693.jpg" length="123950" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 13:44:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/peter-kurzeck-frankfurt-paris-frankfurt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke,Peter Kurzeck</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-e8d2ee4b-08744197-718b8693.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"Die Ärzte"</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/die-aerzte</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-44e16c00.png" alt="Konzert von Die Ärzte in Berlin-Tempelhof am 25. August 2024" title="Ärzte-Konzert auf dem Tempelhofer Feld"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Achtziger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meinen ersten „Die Ärzte“-Song habe ich im Winter 1988 auf einer Party gehört und ich vermute, dass ich bereits 87 oder sogar schon 86 wusste, dass es diese Band gibt. Als westdeutscher Jugendlicher kam man in den Achtzigern an „Die Ärzte“ kaum vorbei. (Die Band selbst fasst den Artikel als undeklinierbaren Teil des Namens auf. Da hierdurch aber häufig schwer lesbare Konstruktionen entstehen, werde ich „Die Ärzte“ im Weiteren (grammatisch) wie eine Berufsbezeichnung behandeln – die Bandmitglieder mögen es mir vergeben.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Roman
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trotzdem war nicht unbedingt vorhersehbar, dass ich im August 2024, mittlerweile im 51. Lebensjahr, ein Ärzte-Konzert besuchen würde. Dass dies dennoch geschah, hat auch, aber nicht nur, mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/2024" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           meinem aktuellen Projekt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu tun.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ich 2021 mit Vorarbeiten dazu begann, gerade war nach langer Zeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hell_(Album)" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           ein neues Ärzte-Album
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erschienen, kam mir der Gedanke, den Stoff – zwei junge Männer versuchen um die Jahrtausendwende das zu tun, was sie sich unter „aussteigen“ vorstellen – in einen losen Bezug zu Ärzte-Songs zu setzen, ohne dies aber ins Zentrum des Buches zu rücken, sondern eher im Sinne eines „Soundtracks“ oder Running Gags. Dadurch entdeckte ich die Band noch einmal neu.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr als "Westerland"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ärzte polarisieren. Sie haben diesem Phänomen sogar ein Lied gewidmet („Ein Lied für dich“). Ich persönlich verorte mich zwar eindeutig auf der Pro-Seite, kann jedoch mehr anfangen mit dem, was ich Kuriositäten nennen würde, als mit Hits wie „Westerland“. Zu den herzerfrischenden Merkwürdigkeiten rechne ich etwa: „E.V.J.M.F.“, „Deine Freundin (wäre mir zu anstrengend)“, „Der Afro von Paul Breitner“, „Schopenhauer“, „Nazareth“ oder „Die Einsamkeit des Würstchens“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generell finde ich den Hinweis wichtig, dass die Band viel mehr ist als die drei, vier Stücke, die gelegentlich im Radio gespielt werden. Ihr Oeuvre umfasst ganz unterschiedliche Text- und Musikstile. Die Zuordnung zum Punkrock ist im Grunde fraglich, wenn man das Gesamtwerk betrachtet. Die Verschiedenartigkeit mag unter anderem mit der langen Bandgeschichte (42 Jahre!) sowie damit zu tun haben, dass alle drei „Ärzte“ Songwriter sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ließe sich sonst noch zur selbsternannten „besten Band der Welt“ sagen? Vielleicht, dass sie von kaum einer deutschsprachigen Gruppe an Wortwitz und ulkigen Ideen übertroffen wird. Genial allein der Einfall, ein ganzes Album verschiedenen Haar- und Barttrachten zu widmen („Le Frisur“, 1996). Und „irgendwie mein Herz gewonnen“ („Ein Lied für dich“) haben die Ärzte mit Zeilen wie: „Unser Streben nach Schönheit und Perfektion / Führt uns wieder zurück ans Mikrofon / Führt uns wieder zurück ins Rampenlicht / Aber eigentlich brauchen wir die Lampen nicht / Denn wir leuchten im Dunkeln, wir blitzen und funkeln / Das war ein Hendiadyoin / Das wird die Germanisten freuen“, mit Reimen wie: Coolnessfaktor/Gartentraktor oder Fleischermeister/Zugereister (letzterer stammt genau genommen von einem Soloalbum des Gitarristen Farin Urlaub).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ärzte live
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch zurück zu dem Konzert – eines von drei, die an aufeinanderfolgenden Tagen auf dem Tempelhofer Feld stattfanden, dem riesigen Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Ärzte gehören zu den Bands, die live besonders gut sind. Die Songs werden schneller gespielt, die Texte spontan variiert und hinzukommen die Dialoge von Farin Urlaub und Bela B, die eine Art eigenes Comedy-Genre sind: Im Kern ein heiteres Geplänkel, das nicht unter dem Diktat permanenten Witzig-Seins steht und so oder ähnlich auch hinter der Bühne stattfinden mag. All dies ist für Kenner der Band allerdings nichts Überraschendes. Erstaunlich wenigstens für mich war indes die Diversität des Publikums (bei YouTube bekommt man die Zuhörer ja eher selten zu Gesicht oder achtet nicht auf sie): Auf dem Tempelhofer Feld sah ich Menschen zwischen fünf und siebzig, sowohl den einen oder anderen Alt-Punk als auch ganze Familien mit „Die Ärzte“-T-Shirts. Das ist bemerkenswert und lustig, da die Band in den Achtzigern ausschließlich von Teenagern gehört wurde (mein Eindruck, statistische Daten liegen mir dazu nicht vor … &amp;#55357;&amp;#56841;).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entwicklung der Band
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man könnte mutmaßen, dass sich darin die Entwicklung der Ärzte spiegelt: von purer Albernheit und lustvoller Niveauunterschreitung („Ich liebe ein Mädchen, die wäscht sich nie / Unterhalb und überm Knie“) hin (auch) zu ernsteren Themen wie Neofaschismus und gelegentlichen moralischen Appellen („Wie wär’s mit wählen gehen?“). Vielleicht ist es aber auch schlicht so, dass viele ihrer Anhänger der Band über Jahrzehnte treu geblieben, doch unweigerlich älter geworden sind, während „BelaFarinRod“ – wie man in Fankreisen sagt - zugleich noch immer ein junges und sehr junges Publikum anzieht. Und offenbar ist die Ärzte-Begeisterung mittlerweile bereits ins Erbgut mancher Familien eingedrungen. - Wer hätte das vor 36 Jahren gedacht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellennachweis: Liedtexte zitiert nach
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bademeister.com/songs" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.bademeister.com/songs
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sowie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.farin-urlaub.de/songs/gluecklich" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.farin-urlaub.de/songs/gluecklich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.lyrics.com/sublyric/97486/Die+%C3%84rzte/E.V.J.M.F" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.lyrics.com/sublyric/97486/Die+%C3%84rzte/E.V.J.M.F
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-44e16c00-bddd2ca7.png" length="6430230" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 04 Dec 2024 09:35:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/die-aerzte</guid>
      <g-custom:tags type="string">Die Ärzte (Band),"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-44e16c00-bddd2ca7.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Grimms Wörterbuch</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/grimms-woerterbuch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Grimm.jpg" alt="Das &amp;quot;Deutsche Wörterbuch&amp;quot; von Jacob und Wilhelm Grimm (CD-ROM-Version)" title="Grimms Wörterbuch"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Das „Deutsche Wörterbuch“ von Jacob und Wilhelm Grimm ... Eine der meiner Meinung nach beeindruckendsten kulturellen Leistungen überhaupt. Wobei man „beeindruckend“ getrost durch „ehrfurchtgebietend“ ersetzen kann. Entstanden zwischen 1838 und 1961, also über einen Zeitraum von 123 Jahren! Schade ist, dass die 1965 begonnene Neubearbeitung schon beim Buchstaben „F“ beendet wurde – wegen „mangelnder Finanzierungsbereitschaft“. Dass diese Bereitschaft offenbar über zwei Weltkriege und die deutsche Teilung hinweg bestand, mittlerweile aber nicht mehr, sagt viel über den Stellenwert von Kultur in der heutigen Zeit.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          „Die sprache ist allen bekannt und ein geheimnis.“ (Jacob Grimm - der die generelle Kleinschreibung bevorzugte ...)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Siehe auch:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://dwb.uni-trier.de/de/das-woerterbuch/das-dwb/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           http://dwb.uni-trier.de/de/das-woerterbuch/das-dwb/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Grimm.jpg" length="333579" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 15:06:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/grimms-woerterbuch</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Grimm.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nürnberg</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/nuernberg</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/S%C3%83-dstadt+2.jpg" alt="Südstadt Nürnberg
" title="Südstadt Nürnberg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im April – ja, die Zeit eilt! – habe ich einen „Rechercheausflug“ nach Nürnberg unternommen, das wegen der örtlichen Nähe zur Fränkischen Schweiz eine gewisse Rolle
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/2024" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           in meinem Roman
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            spielt. Für mich persönlich war die Fahrt dorthin auch eine Reise in die Vergangenheit, weil ich vor rund zwanzig Jahren eine Zeitlang in Nürnberg gelebt habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen eigenen Charme hat die Südstadt. Ich stoße hier fast alle hundert Meter auf etwas, was mich schmunzeln lässt (siehe Fotos). Im Roman wird sie zum Schauplatz einer wichtigen Begegnung zweier Figuren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/S%C3%83-dstadt+1.jpg" alt="Südstadt Nürnberg" title="Südstadt Nürnberg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/S%C3%83-dstadt+3.jpg" alt="Südstadt Nürnberg" title="Südstadt Nürnberg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/S%C3%83-dstadt+5.jpg" alt="Südstadt Nürnberg" title="Südstadt Nürnberg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/S%C3%83-dstadt+4.jpg" alt="Südstadt Nürnberg" title="Südstadt Nürnberg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/S%C3%83-dstadt+6.jpg" alt="Südstadt Nürnberg" title="Südstadt Nürnberg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geradezu eine Gegenwelt zur Süd- ist die Altstadt, insbesondere die idyllische Trödelmarktinsel mit ihren gediegenen bis leicht versnobten Läden und Lokalen. Auch hier spielt eine Romanszene. Was sich darin ereignet, möchte ich allerdings noch nicht verraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Altstadt+1.jpg" alt="Arno Dahmer auf dem Henkersteg in Nürnberg" title="Arno Dahmer auf dem Henkersteg in Nürnberg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Altstadt+2.jpg" alt="Trödelmarktinsel Nürnberg" title="Trödelmarktinsel Nürnberg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Altstadt+3.jpg" alt="Trödelmarktinsel Nürnberg" title="Trödelmarktinsel Nürnberg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Altstadt-1-48501d01-1abc231a-6f4308d8-34745115.jpg" length="190723" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 07:18:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/nuernberg</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Altstadt-1-48501d01-1abc231a-6f4308d8-34745115.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Romanauszug im "Literaturblatt"</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/romanauszug-im-literaturblatt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/literaturblatt.ch.png" alt="Auszug aus Arno Dahmers Roman &amp;quot;Die Nüchternheit der Nullerjahre&amp;quot; auf literaturblatt.ch
" title="literaturblatt.ch"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Auszügen aus Großtexten ist es so eine Sache. Ich habe immer gewisse Bedenken, damit an die Öffentlichkeit zu treten, zumal wenn ich noch „wie ein Pflugstier“ (Adalbert Stifter) an dem Text arbeite. Repräsentiert der Teil das Ganze überhaupt angemessen? Wird sich das Projekt vielleicht noch einmal in eine völlig andere Richtung entwickeln und der Auszug deshalb schon bald überholt sein? Das sind einige der Fragen, die sich mir in diesem Zusammenhang stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun wollte ich aber das sehr nette Angebot des „Literaturblatts“, einen aktuellen Text von mir zu publizieren, natürlich auch nicht ausschlagen: Unter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://literaturblatt.ch/arno-dahmer/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://literaturblatt.ch/arno-dahmer/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist seit Montag ein Kapitel zu finden, das im fertigen Roman (siehe:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/2024" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.arno-dahmer.de/2024
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) in dieser oder ähnlicher Form voraussichtlich eines der ersten sein wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/literaturblatt.ch.png" length="2584047" type="image/png" />
      <pubDate>Thu, 05 Sep 2024 12:43:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/romanauszug-im-literaturblatt</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/literaturblatt.ch.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Karl Ove Knausgård: Min kamp</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/karl-ove-knausgard-min-kamp</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Knausgard+-+Min+kamp.jpg" alt="Karl Ove Knausgård: Min kamp
" title="Karl Ove Knausgård"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bände "Sterben" und "Lieben"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von Karl Ove Knausgards sechsteiligem, autobiografischem „Min kamp“-Zyklus habe ich die Bände „Sterben“ und „Lieben“ gelesen (um genau zu sein, auch jeweils einen Teil von „Spielen“ und „Leben“).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Inhalt dieser beide Romane werde ich nicht im Detail nacherzählen, da bereits eine Fülle von Rezensionen im Internet zu finden ist. Stattdessen möchte ich eine persönliche Einschätzung abgeben. Kurz zusammengefasst geht es in „Sterben“ um das schwierige Verhältnis des Ich-Erzählers zu seinem gruselig soziopathischen Vater, in „Lieben“ um die ebenfalls nicht unkomplizierte Beziehung mit seiner (späteren) Frau Linda.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fand es äußerst schwierig, zu einem Urteil zu kommen, war hin- und hergerissen zwischen Faszination und einem gewissen ästhetischen Unbehagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Störendes
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst möchte ich auf das eingehen, was mich gestört hat, um dann mit dem Positiven enden zu können:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Romane enthalten viele Reflexionen. Das ist etwas, was ich bei literarischen Werken im Allgemeinen sehr schätze. Bei Knausgard hatte ich allerdings oft das Gefühl, einen interessanten Gedanken eher zu ahnen als zu erfassen. Mir schien, es bedürfte präziserer und kraftvollerer Formulierungen, um die Gedanken vollständig zu tragen – die so zum Teil etwas nebulös bleiben. Da ich des Norwegischen nicht mächtig bin, kann ich mich hierbei natürlich nur auf die Übersetzung beziehen. Gut möglich, dass sich der Text im Original anders liest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als problematisch habe ich auch die (zahlreichen) Schauplatzbeschreibungen empfunden. Meist sind sie sehr verschachtelt. „Hinter dem Haus lag ein Garten, in dem eine Hütte stand. Rechts davon war ein Rasenmäher zu sehen, während sich links davon eine weitere, kleinere Hütte befand, auf deren Fensterbrett eine Katze saß.“ Gut, ich gebe zu, das ist ein von mir erfundenes, leicht übertriebenes Beispiel, mit dem ich verdeutlichen will, was ich meine ... Ein klares Bild hatte ich anhand derartiger Schilderungen in der Regel nicht vor Augen, vielmehr habe ich diese Passagen als Hindernisse wahrgenommen, die man als Leser mühsam, aber ohne wirklichen Gewinn überklettert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zudem bleiben viele Figuren farblos. Die Zahl der auftretenden Personen – die Mitschüler, Familienmitglieder, Freunde, Partnerinnen, Autorenkollegen usw. – ist indes auch gewaltig. Sehr lebendig werden andererseits Vater und Frau sowie der autobiografische Erzähler selbst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Positives
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Woran liegt es nun aber, dass die „Min kamp“-Bände für mich trotzdem die Art von Buch waren, die man weiterliest, gewissermaßen weiterlesen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           muss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ? (Knausgard scheint sich dieser Wirkung auf seine Leser bewusst zu sein, denn er lässt sein Alter Ego Karl Ove etwas Ähnliches über eines seiner frühen Werke sagen.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einer der Gründe dafür ist, scheint mir, der pure „Stoff“ – die zum Teil unglaublichen Begebenheiten, von denen der Autor erzählt. Etwa ist es eine ebenso grausige wie tief beeindruckende Szene, wenn beschrieben wird, wie Karl Ove, sein älterer Bruder Yngve und ihre Großmutter gemeinsam Wodka bechern. Sie tun dies nämlich im selben Haus, in dem ihr Vater bzw. Sohn sich zu Tode getrunken hat, und nur wenige Stunden nach dessen Ableben. Überdies stellt sich dabei heraus, dass die Großmutter anscheinend selbst schon tief im Alkoholismus steckt und wohl nur nicht wagte, im Beisein ihrer Enkel allein zur Flasche zu greifen. So dement, wie sie zunächst schien, ist sie offenbar aber nicht, denn Glas um Glas läuft sie zu alter Form auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der anderen Seite ist es die ungeschönte Darstellung von eher Unspektakulärem, Alltäglichem, die fasziniert. Zum Beispiel habe ich noch nie eine derart realistische, nicht verkitschte Beschreibung des Lebens mit Kleinkindern gelesen, die in der Literatur, wenn überhaupt, ja meist nur als eine Art dekoratives Element vorkommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Generell ist die Erbarmungslosigkeit sich selbst gegenüber Knausgards Markenzeichen und die größte Stärke seines Schreibens. Es scheint, als kaschiere er so gut wie nichts. Knausgard nimmt es in Kauf, vor dem Leser oft ziemlich schlecht dazustehen. Meiner Meinung nach schafft er aber gerade dadurch eine Basis für Identifikation, denn kalt, egozentrisch usw. sind wir gelegentlich ja alle, auch wenn wir es uns nicht so gern eingestehen. Vielleicht ist eine solche Schonungslosigkeit überhaupt der einzig gangbare Weg, wenn man so nah am eigenen Leben erzählt (wie nah wirklich, das weiß natürlich nur Knausgard selbst) und zumal wenn das Werk den sicher auch im Norwegischen nicht ganz unverfänglichen Titel „Min kamp“ trägt (ins Deutsche wird das wohlweislich nicht übersetzt).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abschließend möchte ich betonen, dass sich die Knausgard-Lektüre lohnt, was sich meines Erachtens jedoch vor allem dem Inhalt und der Radikalität des Bekenntnisses verdankt. Wer ein fein ziseliertes literarisches Werk erwartet, könnte enttäuscht werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Knausgard---Min-kamp.jpg" length="148957" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 11 Jul 2024 06:48:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/karl-ove-knausgard-min-kamp</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Knausgard---Min-kamp.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Franziska Linkerhand</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/franziska-linkerhand</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Franzika+Linkerhand.jpg" alt="Der Roman Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann" title="Franziska Linkerhand"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eines der interessantesten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, ist „Franziska Linkerhand“ von Brigitte Reimann. Die Qualität dieses Romans hat mich regelrecht verblüfft, denn das Buch erschien bereits 1974 und bis vor kurzem kannte ich nicht einmal den Namen der Autorin – was damit zu tun haben könnte, dass ich in Westdeutschland aufgewachsen bin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Franziska Linkerhand“ erzählt von einer jungen Architektin, die mit ihrem Ideal eines menschenwürdigen Städtebaus an den Realitäten des DDR-Systems scheitert. Vieles daran hat mich fasziniert: Die melodische Sprache, die packenden Dialoge, der innere Konflikt der Hauptfigur, die den Realsozialismus einerseits bejaht (was zum Teil eine Rebellion gegen ihr bourgeoises Elternhaus zu sein scheint), andererseits kritisch sieht, und vor allem eine Figurenzeichnung, die in der neueren deutschen Literatur ihresgleichen sucht. Genial ist etwa das Porträt des sympathischen „Don Juans“ Jazwauk oder auch, wie der prinzipientreue Vorgesetzte Schafheutlin charakterisiert wird (allein der Name!). Lediglich die Figur Trojanowicz (Franziskas „Amour fou“) fand ich in ihrer James-Bond-Coolness etwas klischeehaft. (Mag sein, dass es hier eher eine bestimmte Art gestriger Männlichkeit ist, die – in tendenziell verherrlichender Weise dargestellt – aus heutiger Sicht schablonenhaft wirkt, wenigstens auf mich.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant fand ich auch die „DDR-Binnenperspektive“, die das Buch natürlich spürbar von nach dem Mauerfall geschriebenen literarischen Werken mit DDR-Thematik unterscheidet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einschränkend muss ich sagen, dass der Impuls, das Buch weiterzulesen, bei mir nach etwa zwei Dritteln nachließ. Ich fragte mich, worauf das Ganze hinauslaufen solle. Zwar kann man der Autorin gewisse dramaturgische Mängel nicht anlasten: Sie starb schon 1973, das Werk blieb unvollendet. Indes ging es mir mit „Franziska Linkerhand“ ähnlich wie mit den Romanen Kafkas (die ja alle Fragmente sind): Sie haben mich tief beeindruckt und doch konnte ich mir kaum vorstellen, wie sich diesen Torsi ein befriedigendes Ende anfügen ließe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch: Wenn ich eine Liste mit zwanzig lesenswerten, nach 1945 erschienenen Romanen in deutscher Sprache erstellen sollte, fände „Franziska Linkerhand“ darauf sicher einen Platz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Franzika-Linkerhand-53dda1a3.jpg" length="109859" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2024 09:41:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/franziska-linkerhand</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Franzika-Linkerhand-53dda1a3.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>2024</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/2024</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-2024-.png" alt="Alte und neue Recherchematerialien" title="Alte und neue Recherchematerialien"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein neues Jahr hat begonnen und während 2023 geprägt war von allerlei Aktivitäten rund um den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/mythos/informationen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Mythos“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , merke ich nun, wie der Schwerpunkt sich langsam auf die Arbeit an meinem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/neuer-roman" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           neuen Roman
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verlagert. Zwar habe ich vor, 2024 noch einiges „Mythische“ zu tun, möchte andererseits aber auch das neue Buch fertigschreiben. Ja,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zu Ende schreiben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . (Und, um mir selbst ein bisschen Druck zu machen, teile ich diesen Entschluss jetzt öffentlich mit.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Weg wird mich 2024 daher voraussichtlich sogar noch mehrere Male in die Fränkische Schweiz führen, an den Hauptschauplatz des Romans also. Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sportklettern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            spielt darin eine wichtige Rolle (Felsklettern auf eher hohem Schwierigkeitsniveau, vor allem in Mittelgebirgen), insbesondere das Ideal eines einfachen und alternativen Lebens, das zumindest bis vor einiger Zeit noch eng damit verknüpft war – eine gewisse Hippie- und Aussteigerromantik, wenn man so will. Dies mag schon zeigen, dass ich nicht beabsichtige, ein „Sportbuch“ zu schreiben (was nicht verkehrt wäre), auch wenn Kletterer darin sicher manches wiedererkennen werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielmehr kristallisiert sich „Freundschaft“ als eigentliches Thema heraus. Es geht mir dabei um die Freundschaften, die man in der frühen Jugend schließt – sagen wir: mit etwa zwanzig. In dieser Lebensphase wird Freundschaft ja sehr intensiv erlebt – ich wage es, zu verallgemeinern – und ist gerade deshalb auch mit zahlreichen Enttäuschungen und Verletzungen verbunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In vieler Hinsicht wird der neue Roman ein „Anti-
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/mythos/informationen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Mythos
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ sein (Perspektive, Thematik, Ton, Alter der Hauptfigur, ...). Stände ich bei einer Literaturagentur unter Vertrag, würde man nun womöglich befürchten, dass ich meine „Zielgruppe“ düpiere. Da ich aber annehme, dass meine Zielgruppe schlicht Leser sind, die gut geschriebene Texte mögen, und gleichzeitig wenigstens hoffe, dieser „Vorliebe“ gerecht zu werden, mache ich mir nicht so viele Sorgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-2024-.png" length="4851243" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 13 Feb 2024 13:33:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/2024</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/-2024-.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nachlass Stefan George</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/nachlass-stefan-george</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Stefan+George+Nachlass.jpg" title="Nachlass Stefan George" alt="Stefan George, Aus dem Nachlass"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das ist eben die aufgabe die weite des innern raumes mit der enge des äussern ständig zu vereinbaren.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aphorismus aus dem Nachlass Stefan Georges
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Stefan George,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Von Kultur und Göttern reden“, Aus dem Nachlass
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Stuttgart 2018; S. 77)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Stefan+George+Nachlass.jpg" length="547715" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 12:07:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/nachlass-stefan-george</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke,Stefan George</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Stefan+George+Nachlass.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rückblick: Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2017</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/rueckblick-lesung-auf-der-leipziger-buchmesse-2017</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/DSC_0105.JPG" alt="Arno Dahmer liest auf der Leipziger Buchmesse 2017" title="Leipziger Buchmesse"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehr als sechs Jahre ist es nun her, dass ich im Rahmen der Leipziger Buchmesse meinen Erzählband
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://mirabilis-verlag.de/produkt/arno-dahmer-manchmal-eine-stunde-da-bist-du/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Manchmal eine Stunde, da bist Du
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vorstellte ... Die Lesung fand im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://m.facebook.com/p/Caf%C3%A9-Puschkin-100063575168940/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Café Puschkin
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            statt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/DSC_0105.JPG" length="210745" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 28 Oct 2023 12:29:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/rueckblick-lesung-auf-der-leipziger-buchmesse-2017</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/DSC_0105.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rückblick: FAZ vom 9. Mai 2009</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/rueckblick-faz-vom-mai-2009</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/%28nur%29+FAZ+vom+09.05.09-5aa4ba1c.jpg" alt="Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. 5. 2009 (Petra Knobel, Peter Kapp, Walter Jauernich, Arno Dahmer)" title="FAZ"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leider ist
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://frankfurt.teatrumvii.de/memoriam-walter-jauernich-1958-2019/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Walter Jauernich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der großartige Schauspieler und Autor, bereits 2019 gestorben, was mir immer noch sehr nachgeht ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/%28nur%29+FAZ+vom+09.05.09-5aa4ba1c.jpg" length="521908" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 07:45:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/rueckblick-faz-vom-mai-2009</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/%28nur%29+FAZ+vom+09.05.09-5aa4ba1c.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Beigbeder: 39,90</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/beigbeder-39-90</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Beigbeder.jpg" alt="Der Roman 39,90 von Frédéric Beigbeder" title="Beigbeder: 39,90"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Buch erschien vor mehr als zwanzig Jahren (was man unter anderem daran merkt, dass die schwerreiche Hauptfigur eine Stereoanlage mit „6fach-CD-Wechsler“ und, aus heutiger Sicht besonders witzig, ein Handy „mit integriertem Faxmodem“ besitzt …).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich würde „Neununddreißigneunzig“ dem Genre der „Ho-ho-wie-krass-Literatur“ à la Houellebecq zuordnen (der Beigbeder,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neununddrei%C3%9Figneunzig" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           laut Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , „aufgefordert“ haben soll, dieses Buch zu schreiben – und zudem darin zitiert sowie in der Danksagung erwähnt wird). Nichtsdestoweniger ist es ein passagenweise brillantes Werk.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Werber Octave Parango hasst seine Berufstätigkeit, sieht in der Werbung eine satanische Macht, die für nahezu alles Böse in der Welt verantwortlich ist. Dennoch scheint er sich von seinem Job letztlich nicht lösen zu können. Das Ende ist düster.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausgehend von diesem einen Buch – das heißt, ohne seine anderen Werke zu kennen – würde ich sagen, Beigbeder ist mehr Essayist bzw. Texter als Romancier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die stärksten Abschnitte von „Neununddreißigneunzig“ sind die Reflexionen über die Welt der Werbung und die in den Text eingestreuten Beschreibungen (hoffentlich) fiktiver Werbespots. Besonders bei Letzteren zeigt sich der Autor als Meister des schwarzen Humors (ein Humor, der, in der Beigbeder’schen Ausprägung, allerdings nicht ganz leicht erträglich ist).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das literarische Personal und die Schauplätze bleiben dagegen eher blass. Die Charaktere wirken zum Teil auch unglaubwürdig: Die Prostituierte Tamara, die wichtigste weibliche Figur, präsentiert sich dem Leser in einer Szene ungefähr in der Mitte des Buches als sensibel und verletzlich, nur um wenige Seiten später eine Rentnerin mit einem Judogriff aufs Kreuz zu legen. Auch dass Parango nach seinem sozialen Abstieg mit einem Mal von Vaterschaft träumt (zuvor hat er seine Freundin verstoßen, weil sie schwanger war), kauft man dem Erzähler nicht so recht ab. Es ist zwar psychologisch nicht völlig unwahrscheinlich, wirkt aber doch aufgesetzt und wie der Versuch, dem Roman durch eine Art Läuterung des Protagonisten eine Abrundung zu geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trotz dieser Schwächen finde ich „Neununddreißigneunzig“ lesenswert als gelungene – wenngleich natürlich sarkastisch überspitzte – Kapitalismuskritik. Es ist indes mit Sicherheit kein Buch, dass den Leser mit einem guten Gefühl entlässt. Hier mag man einwenden, dass dies kein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           literarisches
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kriterium und auch bei zahllosen Werken der Weltliteratur der Fall sei. Das stimmt. Ich kenne jedoch kaum einen nihilistischeren Text als diesen Roman. Die „Moral“ des Buches ließe sich in etwa wie folgt zusammenfassen: „Egal, was du tust, du wirst verzweifeln und dann wahrscheinlich Selbstmord begehen (was angesichts des Zustands dieser Welt ohnehin das Beste ist).“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Beigbeder.jpg" length="429410" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 07:21:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/beigbeder-39-90</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Beigbeder.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rückblick Meißen</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/rueckblick-meissen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Autorenportr%C3%A4t+Mei%C3%9Fen+23.jpg" alt="Arno Dahmer auf dem Literaturfest Meißen" title="Arno Dahmer "/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Hof“ klingt für mich irgendwie nach Abgeschiedenheit und Menschenleere – was
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/mythos/informationen"&gt;&#xD;
      
           zu meinem Text
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in gewisser Weise gepasst hätte, zu einer Lesung allerdings eher nicht. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch war der Innenhof der „Landbäckerei Krell“ zum Glück gut besucht, als ich dort aus meinem Roman vortrug – vergangenen Samstag, im Rahmen des
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://literaturfest-meissen.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Literaturfests Meißen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einem Abstecher zum Stand des
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://mirabilis-verlag.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Mirabilis-Verlags
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auf dem Heinrichsplatz steuerte ich später noch – mit zwei Dritteln des
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.kul-ja.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           kul-ja
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -Teams (und einigen Mirabilis-Neuerscheinungen im Gepäck) – einen anderen keineswegs menschenleeren Hof an, den „Brunnenhof“, um die Lesung meines Verlagskollegen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.kul-ja.com/onlineshop/tagebuch-fuer-spaeter/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Jörn Hühnerbein
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu hören. Der besondere Reiz von Jörn Hühnerbeins Prosastücken besteht aus meiner Sicht in dem Kontrast zwischen einem äußerst nüchternen Ton und der vollkommenen Absurdität des Beschriebenen – so etwa in der Miniatur „Im Kühlschrank“, wo ein Mann sich den eigenen Kühlschrank zum neuen Wohnsitz erkoren hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Literaturf.+Mei%C3%9Fen+Plakat.jpg" alt="Literaturfest Meißen Juni 2023" title="Literaturfest Meißen 2023"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Autorenportr%C3%A4t+Mei%C3%9Fen+23.jpg" length="649530" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 07:39:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/rueckblick-meissen</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Autorenportr%C3%A4t+Mei%C3%9Fen+23.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gott als Erzähler</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/gott-als-erzaehler</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wenn Gott die Geschichte des Universums erzählen könnte, würde das Universum zu einer Fiktion werden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellennachweis: E. M. Forster, Ansichten des Romans, Frankfurt am Main 1962; S. 64.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ansichten des Romans“ („Aspects of the Novel“) ist ein Werk, das in der englischsprachigen „Creative Writing“-Literatur häufig zitiert wird. Es handelt sich dabei um Vorlesungen, die der Romancier E. M. Forster (1879-1970) 1927 in Cambridge hielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 18 May 2023 13:31:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/gott-als-erzaehler</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kreatives Schreiben</g-custom:tags>
    </item>
    <item>
      <title>"Gesellschaftliche Relevanz"</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/gesellschaftliche-relevanz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die aus meiner Sicht furchtbarsten Prädikate für einen literarischen Text: „wichtig“ („Die zehn wichtigsten Neuerscheinungen dieses Frühjahrs …“) und „gesellschaftlich relevant“ …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Gesellschaftliche+Relevanz.png" length="19030" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 19 Apr 2023 13:24:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/gesellschaftliche-relevanz</guid>
      <g-custom:tags type="string">Literaturbetrieb</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Gesellschaftliche+Relevanz.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Druckfahnen Roman</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/druckfahnen-roman</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Druckfahnen.jpg" alt="Druckfahnen des Romans Ein Mythos von mir (Arno Dahmer)" title="Arno Dahmer: Ein Mythos von mir"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute schickte mir mein Lektor Stephan Herbst die Druckfahnen des Romans
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/mythos/informationen"&gt;&#xD;
      
           Ein Mythos von mir
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit ist für mich das Ziel einer langen – sehr langen! – Reise erreicht. Sie begann im Jahr 2012. Während eines Urlaubs im Hochtaunus kam mir der Gedanke, an einem solchen – auf den ersten Blick „ereignisarmen“ – Schauplatz eine ereignisreiche Geschichte anzusiedeln (für den Roman habe ich letztlich einen Handlungsort erfunden, der aber eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Taunus hat). Dazu gesellte sich rasch die Idee, dass die Hauptfigur ein, möglichst skurriler, Kursleiter in der Erwachsenenbildung sein sollte. Mich reizte es zudem, Stoff zu verwerten, den ich aus meiner eigenen, langjährigen Tätigkeit als Dozent für Deutsch als Fremdsprache destilliert hatte. Dieser „Stoff“ findet sich im Roman in einer auf die Figur zugeschnittenen, stark überspitzten Form wieder. Es möge nun niemand darauf verfallen, dass Deutschkurse tatsächlich so abliefen, wie im Roman beschrieben: Die entsprechenden Szenen sind realistisch und (wie ich hoffe) stimmig, sofern man sie auf die „Realität“ des Romans bezieht, nicht aber (wie ich ebenfalls hoffe) im Hinblick auf die Wirklichkeit außerhalb desselben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mittlerweile scheint mir übrigens, dass ich nicht nur einen philosophischen und satirischen Roman, sondern auch einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.dwds.de/wb/Ghosting" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ghosting
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -Roman geschrieben habe, obwohl ich das Wort bis vor kurzem nicht kannte und das entsprechende Phänomen auch nicht unbedingt für zeittypisch gehalten hätte. Regelrecht faszinierend finde ich, dass der Begriff offenbar exakt zu dem Zeitpunkt im deutschen Sprachraum aufgetaucht ist, zu dem ich mir die ersten Notizen zu meinem Roman machte (siehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.dwds.de/r/plot/?view=1&amp;amp;corpus=zeitungenxl&amp;amp;norm=date%2Bclass&amp;amp;smooth=spline&amp;amp;genres=0&amp;amp;grand=1&amp;amp;slice=1&amp;amp;prune=0&amp;amp;window=3&amp;amp;wbase=0&amp;amp;logavg=0&amp;amp;logscale=0&amp;amp;xrange=1946%3A2022&amp;amp;q1=Ghosting" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Grafik
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ). Beim Schreiben fühlte ich mich Lichtjahre vom Zeitgeist entfernt, aber, wie man sieht, war ich ihm womöglich näher, als ich glaubte. Und das ist nun wiederum interessant in Bezug auf ein anderes, zentrales Thema des Romans, nämlich die Abhängigkeit bzw. Unabhängigkeit des Einzelnen von der Gesellschaft …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Druckfahnen.jpg" length="199729" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 22 Feb 2023 15:41:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/druckfahnen-roman</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Druckfahnen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Akrostichon for peace</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/akrostichon-for-peace</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Literatur+outdoors.png" alt="Akrostichon for peace (Arno Dahmer)" title="Literatur outdoors"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Text, auf den ich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://literaturoutdoors.com/2022/11/25/grenzen-arno-dahmer-schriftsteller-_-give-peace-a-chance-_-mainz-22-11-2022/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verlinke, beansprucht nicht, mehr als ein Wortspiel zu sein, eine Assoziationskette – vor einem allerdings ernsten Hintergrund.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Walter Pobaschnig betreibt die interessante Website
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://literaturoutdoors.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Literatur outdoors
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Gern bin ich seiner Einladung gefolgt, ein Akrostichon zu dem Satz „Give peace a chance“ zu schreiben, denn „dem Frieden eine Chance zu geben“, gelingt (Teilen) der Menschheit ja offenbar und schwerverständlicherweise immer nur für einige Jahre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Ein Akrostichon, auch Leistengedicht genannt, ist eine poetische Form, bei der in der Regel die Anfangsbuchstaben der Zeilen zusammengesetzt einen eigenen Sinn ergeben.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Literatur+outdoors.png" length="667230" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 09:18:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/akrostichon-for-peace</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Literatur+outdoors.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ventspils-"Finale"</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/ventspils-finale</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Programm+Liepaja.png" alt="Liepaja University: Master's Degree Programme in Creative Writing" title="Liepaja University"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Donnerstag und Freitag fand hier, im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/ventspils"&gt;&#xD;
      
           Internationalen Schriftsteller- und Übersetzerhaus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , eine Veranstaltung mit Studentinnen (ja, es waren tatsächlich nur Frauen) der Universität
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.liepaja.lv/en/residents/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Liepaja
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            statt, die dort einen Master in „Writing Studies“ machen. Ich habe drei kurze, eher lyrische Texte vorgetragen (und auf Englisch ein paar Worte zum Inhalt gesagt) und mit den Anwesenden über die Frage gesprochen, wie es gelingen könnte, als „Vollzeit-Autor“ zu leben. Dazu hatte ich vor dem Hintergrund eigener, teils durchaus schmerzlicher Erfahrungen einiges zu sagen. Die Studentinnen schien das Thema ebenfalls zu interessieren: Die Diskussion war sehr lebhaft. Und mein lausiges Englisch hat mich dabei kaum behindert …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich war dieses Seminar – fast – schon das Finale meines Aufenthalts hier. Mittlerweile habe ich das Gefühl, auf meinen Abreisetag Ende nächster Woche zuzurollen – noch langsam, aber mit zunehmender Geschwindigkeit …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Siehe auch den (älteren) Beitrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/lettland-latvija"&gt;&#xD;
      
           Lettland/Latvija
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Eingang+Schriftsteller-+u.+%C3%9Cbersetzerh..jpg" alt="International Writers' and Translators' House (Ventspils)" title="Ventspils House"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Programm+Liepaja.png" length="93903" type="image/png" />
      <pubDate>Sun, 09 Oct 2022 08:35:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/ventspils-finale</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kreatives Schreiben,"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Programm+Liepaja.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Und wo mein Haus? - Peter Kurzeck</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/und-wo-mein-haus-peter-kurzeck</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Und+wo+mein+Haus+%28Kurzeck%29+%28bearb.%29.jpg" alt="Peter Kurzeck: Und wo mein Haus?" title="Kurzeck: Und wo mein Haus?"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor wenigen Wochen erschien „Und wo mein Haus?“, der achte Band von Peter Kurzecks autobiografischer Romanfolge „Das alte Jahrhundert“. Zu Lebzeiten des 2013 verstorbenen Autors wurden davon fünf Bände publiziert, posthum bisher drei (diesen eingeschlossen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Und wo mein Haus?“ zerfällt in zwei Teile: 100 Seiten zusammenhängender Text und 60 Seiten „Notizen und Dokumente“. Das Buch ist also kein Roman im üblichen Sinne, sondern – ebenso wie die anderen Nachlass-Bände – ein Romanfragment, das in dieser Form nicht für die Veröffentlichung bestimmt war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insofern hat es mich überrascht, dass Teil 1 „ein austrainierter Kurzeck“ ist – die Überraschung mag indes auch damit zu tun haben, dass ich Band 6 und 7 noch nicht kenne; möglicherweise ist der Text dort ähnlich durchgearbeitet. Ja, dieser erste Teil scheint publikationsreif gewesen zu sein, auch wenn er vielleicht nicht ganz den Schliff von Meisterwerken wie „Übers Eis“ oder „Oktober“ hat und die Qualität zum Ende hin leicht abfällt: Der Text wirkt hier stellenweise etwas wirr und eine gewisse Redundanz ist zu beobachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das „Und wo mein Haus?“-Manuskript gehörte ursprünglich zu dem 1000-Seiter „Vorabend“. Daher ist die Rahmenhandlung dieselbe: Der Ich-Erzähler (laut Selbstaussagen Kurzecks identisch mit ihm, dem Autor) ist mit Freundin und Tochter zu Besuch in Frankfurt-Eschersheim, bei seinem Freund Jürgen und dessen Lebensgefährtin. Obwohl er sich eigentlich ausruhen möchte, gerät er in einen regelrechten Erzählrausch. – Dieser Rahmen spielt allerdings in „Und wo mein Haus?“ keine wesentliche Rolle und ist kaum erkennbar: im Grunde nur für den, der „Vorabend“ bereits gelesen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der obersten Ebene der Binnenhandlung geschieht, typisch für Kurzeck, eigentlich recht wenig: Der Erzähler fährt mit dem Zug von Frankfurt nach Gießen. – Das klingt langweilig, ist es aber nicht, denn die Fahrt und insbesondere der Gießener Bahnhof lösen ein wahres Feuerwerk an Erinnerungen aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Während ich schreibe, ist immer jetzt“, heißt es auf der ebenfalls erst nach dem Tod des Autors veröffentlichten Hör-CD „Für immer“. Das glaubt man ihm aufs Wort, denn eine besondere Stärke seiner Prosa ist, wie es ihr gelingt, Simultanität zu erzeugen. Fast mehr noch als in anderen Werken verschmilzt Kurzeck in „Und wo mein Haus?“ Zeiten und Räume, vor allem im ersten Abschnitt des zusammenhängenden Textes, in dem es um das schwierige, doch (aus Sicht des Kindes) abenteuerliche Nachkriegsleben geht – mit Vater, Mutter und Schwester in Staufenberg (bei Gießen), wo die Familie nach der Flucht aus Böhmen untergekommen war: „Mein Vater mischt Tabak in eine große amerikanische Tabakbüchse aus glänzendem rotem Lack. Und das viele Wild, sagt er. […] Und gleich sehe ich einen großen dämmrigen Wald, aber dann ist es doch nur ein böhmischer Wandteppich, der bei meiner Tante Resi in Kelkheim im Taunus über einem Küchensofa hängt. […] Auf dem Teppich ein Hirsch. Hat sich aufgestellt, um zu brüllen. […] Im Wald hell das Morgenlicht. […] Und immer mehr Sonne auf meinem Weg. Ich sah mich davongehen, sagte ich. […] Und wie ich im Gehen groß werde und erwachsen. Sagte ich in Eschersheim. Und muß mir immer noch nachsehen. Und dann bin ich wieder fünf Jahre alt. […] Bei uns am Küchentisch“ (S. 39/40).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein zweiter wichtiger Teil des Erinnerungsgeflechts ist die Arbeitswelt der Gießener Labor Service Companies (zivile Arbeitseinheiten der US-Army), wo Kurzeck selbst zehn Jahre tätig war. Der Erzähler interessiert sich vor allem für das Schicksal der dort beschäftigten „Displaced Persons“ aus Osteuropa, die unmittelbar nach dem Krieg einen relativ hohen Sozialstatus hatten, diesen aber schon bald wieder einbüßten: „Hiwis, Hilfsamis, Amipolacken, sagen die Leute. Erst mit Neid, mit Bewunderung, dann gleichgültig, dann geringschätzig“ (S. 66).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Jahrzehnte nach dem Krieg sind einige von ihnen noch immer bei der Army, werden zwar als Arbeitskräfte nicht mehr gebraucht, aber auch nicht entlassen. Sie sind nun „überzählig“ und werden mit absurden Verrichtungen wie ständigem Fahnenmasten-Anstreichen beauftragt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kurzeck, der ohnehin in allen seinen Büchern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ein Satiriker ist, erweist sich insbesondere in diesem Abschnitt von „Und wo mein Haus?“ als großer Humorist oder, richtiger: Tragikomiker. „Ein kleiner Bach. […] Erst denkt man, das ist ja die Wieseck, aber dann ist es doch nur ein Nebenflüßchen der Wieseck. Das könnt ihr auch bewachen. Könnt auf der Böschung sitzen. Da ist es still. Nicht reinkacken. Keine leeren Flaschen ins Wasser schmeißen. […] Beim Salutieren die Zigarette aus dem Mund und nicht aus der Flasche trinken. Nicht gleichzeitig! Wache stehen, aber daß es nicht so auffällt“ (S. 95).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die „Notizen und Dokumente“ – die letzten 60 Seiten des Buches – sind naturgemäß etwas mühsam zu lesen. Andererseits ist es interessant zu sehen, wie der Autor sich zum fertigen Text hingearbeitet hat. Und man findet in diesem Teil brillante Prosastücke, die auch ganz ohne den Romanzusammenhang auskämen, etwa: „u-bahn. alle mit geputzten schuhen. Staatsbürgergesichter. in hundert od. zweihundert jahren. dann tot, sagten jürgen und sibylle. vielleicht, sagte ich“ (S. 148).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abschließend möchte ich die (rhetorische) Frage stellen, ob ein Perfektionist wie Kurzeck, der in seinen autobiografischen Texten davon berichtet, „jede Seite zwanzigmal“ abgetippt zu haben, überhaupt mit der Veröffentlichung von Unfertigem einverstanden gewesen wäre. Doch könnten diese Frage selbstverständlich nur Menschen beantworten, die ihn persönlich kannten. Für die Leser ist die Publikation eines solchen Buches in jedem Fall ein Gewinn, speziell für die wachsende Zahl der Kurzeck-Enthusiasten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings ist „Und wo mein Haus?“ vermutlich weniger gut geeignet als Einstieg in Kurzecks Werk. – Ich persönlich würde zum Kennenlernen „Oktober“ empfehlen. Kurzeck-Neulingen möchte ich zudem den generellen Ratschlag geben, am Anfang etwas Geduld zu haben: Obwohl seine Bücher (zumindest die Bände des „alten Jahrhunderts“) eigentlich leicht zu lesen sind, braucht es doch ein wenig Zeit, um sich an die Sprache des Autors und seinen eigentümlichen Blick auf die Welt zu gewöhnen. Dann aber kann die Lektüre seiner Romane eine sehr tiefgreifende und sogar lebensverändernde Erfahrung sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellennachweis: Peter Kurzeck, Und wo mein Haus?, Kde domov muj (Das alte Jahrhundert 8), Frankfurt am Main 2022.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Und+wo+mein+Haus+%28Kurzeck%29+%28bearb.%29.jpg" length="261976" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 03 Oct 2022 12:35:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/und-wo-mein-haus-peter-kurzeck</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke,Peter Kurzeck</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Und+wo+mein+Haus+%28Kurzeck%29+%28bearb.%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lettland/Latvija</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/lettland-latvija</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einige Schnappschüsse – aus meinem „Alltag“ in Ventspils (Lettland), wo ich dank eines Stipendiums noch bis Mitte Oktober im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ventspilshouse.lv/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schriftsteller- und Übersetzerhaus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            arbeiten darf …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Schreibfedern.jpg" alt="Arno Dahmer vor dem Schriftstellerhaus in Ventspils" title="Ventspils House"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Katze+Ventspils.jpg" alt="Cat Ventspils House" title="Cat Ventspils House"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Das+Schriftsteller-+und+%C3%9Cbersetzerhaus-7f7290b3.jpg" alt="Das Internationale Schriftsteller- und Übersetzerhaus in Ventspils" title="Ventspils House"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Kachelofen+Ventspils.png" alt="Kachelofen des Schriftstellerhauses in Ventspils" title="Ventspils House"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Boot.jpg" alt="Der Hafen in Ventspils" title="Ventspils/Windau"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Tasse+Ventspils.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 22 Sep 2022 10:59:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/lettland-latvija</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
    </item>
    <item>
      <title>Ventspils</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/ventspils</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/B.Ascuks3.jpg" alt="International Writers' and Translators' House (Ventspils)" title="Ventspils House"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor zwei Jahren erhielt ich die Zusage für einen Arbeitsaufenthalt im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ventspilshouse.lv/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Internationalen Schriftsteller- und Übersetzerhaus in Ventspils
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Lettland). Ich würde nicht sagen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Wermutstropfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , aber:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           das Ungewöhnliche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            war, dass die Zusage für den Herbst 2022 galt (auch hier hatte Corona die Planungen etwas durcheinandergebracht). Ich freute mich damals sehr, aber die Neuigkeit schien mir kaum weniger abstrakt und irreal als die Prognosen zur eigenen Altersversorgung, die einem die Rentenversicherung gelegentlich zuschickt. – Nun sind diese zwei Jahre tatsächlich vergangen und es ist Zeit, die Koffer zu packen …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/B.Ascuks3.jpg" length="306172" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 12 Sep 2022 10:46:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/ventspils</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/B.Ascuks3.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Kunst</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/thomas-kunst</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Thomas+Kunst.jpg" alt="Thomas Kunst: Gedichte 1984-2014" title="Kunst: Gedichte 1984-2014"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://thomaskunst.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Thomas Kunst
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            habe ich (für mich) etwa 2016 entdeckt ─ durch das schöne Hardcover „Kunst. Gedichte 1984-2014“, erschienen in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.voland-quist.de/werke/kunst-gedichte-1984-2014/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „edition AZUR“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Thomas Kunst wurde
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.freitag.de/autoren/hami23/ich-gelte-als-stur" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „als ewiger Geheimtipp gehandelt“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Durch seine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.suhrkamp.de/person/thomas-kunst-p-14809" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Suhrkamp-Veröffentlichungen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dürfte er mittlerweile aber einem größeren Publikum bekannt sein, was erfreulich ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Folgenden möchte ich kurz auf das Gedicht „Du brauchst dich niemals mehr für mich zu schämen“ eingehen (weiter unten vollständig zitiert), weil es aus dem besagten Band eines derjenigen ist, die mir am deutlichsten in Erinnerung geblieben sind. ─ Warum? Ich vermute: In erster Linie wegen der interessanten Kontraste, mit denen es aufwartet. Da ist zum einen der Gegensatz zwischen der „hyperklassischen“ Sonettform und dem ausgesprochen aktuellen Eindruck, den das Gedicht ansonsten macht – durch den Gebrauch von Umgangssprache und die Anspielung auf Social-Media-Aktivitäten. (Dieser Kontrast spiegelt sich im Kleinen in der Zeile „Doch sag mir rechtzeitig, um wen du wirbst“, wo der alltagssprachliche Duktus mit dem Wort „werben“ durchbrochen wird, das wieder in die andere, die klassische Richtung weist.) – Dieser Antagonismus verleiht dem Text, bei aller Ernsthaftigkeit, eine ironische Nuance, die mir gut gefällt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht kein Gegensatz, aber zumindest eine Spannung besteht andererseits zwischen dem tieftraurigen, resignativen Grundton und etwas Trotzig-Aggressivem, was hie und da aufblitzt („An deinen freien Tagen bist du wer“, „Und melde dich erst wieder, wenn du stirbst“). Fast könnte man meinen, das lyrische Ich sei um ein Haar zum Stalker oder gar Mörder dieser anderen Person geworden, bevor es beschloss, sie aus seinem Leben einfach zu streichen (oder dies wenigstens zu versuchen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           DU BRAUCHST DICH NIEMALS MEHR FÜR MICH ZU SCHÄMEN.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich werde nicht mehr vor den Schulen stehen,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zu wenig Bildung für ein Wiedersehen,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nur Neigungen von Brot bis Radio Bremen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe dich anscheinend nie beschissen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Genug behandelt, daß es für uns langte,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mir war nicht klar, woran ich mehr erkrankte,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Am Tod oder am Handy unterm Kissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An deinen freien Tagen bist du wer,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit facebook, web.de und wer-kennt-wen,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch sag mir rechtzeitig, um wen du wirbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rod Stewart ist schon viel zu lange her,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Erspare mir, euch einkaufen zu sehen,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und melde dich erst wieder, wenn du stirbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellennachweis: Thomas Kunst, Kunst. Gedichte 1984-2014, Dresden 2015; S. 24
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Thomas+Kunst.jpg" length="679964" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 09 Aug 2022 13:03:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/thomas-kunst</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Thomas+Kunst.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>2. Recherchereise Roman</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/2-recherchereise-roman</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ja, ich gebe zu, „Recherchereise“ klingt pompös … Aber wie auch immer man es bezeichnen will, war ich jedenfalls Anfang Juli noch einmal im Frankenjura, um Schauplatzinformationen für
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.arno-dahmer.de/neuer-roman" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           meinen neuen Roman
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu sammeln (in dem das sog. Sportklettern, insbesondere in der Fränkischen Schweiz, eine wichtige Rolle spielen soll). Dieses Mal ging es mir vor allem um die im Vergleich zum Winter (natürlich) ganz anderen Farben, Gerüche und Geräusche – Dinge also, die ja in der Regel wesentlich sind, um einen Ort auf dem Papier lebendig werden zu lassen, und die sich aus der Erinnerung oft nicht in befriedigender Weise rekonstruieren lassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Richard-Wagner-Fels-f822c184.jpg" alt="Der Richard-Wagner-Fels in der Fränkischen Schweiz" title="Richard-Wagner-Fels"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richard-Wagner-Fels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heißt witzigerweise deshalb so, weil sein „Profil“ bei genauerem Hinsehen eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem des Komponisten hat … So unspektakulär der Fels aussieht, beherbergt er doch einige der berühmtesten Routen des Frankenjura: „Fight Gravity“, „Magnet“, „Amadeus Schwarzenegger“ ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Selfie+Magnet.png" alt="Arno Dahmer am Einstieg der Route Magnet (Richard-Wagner-Fels)" title="Route Magnet"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Direkt neben der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Route „Magnet“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            befindet sich die noch bekanntere Route „Fight Gravity“ – da dort aber der Routenname nicht angeschrieben ist, wäre das ein weniger interessantes Foto-Motiv gewesen … Der kleine Punkt über meinem Kopf (war einmal grün, wirkt nun, ausgeblichen von der Sonne, allerdings eher blau) bedeutet, dass dieser Anstieg auch „clean“ bewältigt wurde: ohne die fixen Haken zu benutzen, die es in der Route gibt; gesichert stattdessen mit mobilem Material (etwa mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klemmkeil" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Klemmkeilen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ). – Was ich, als dieses Foto entstand, noch nicht wusste, war, dass ich den Urheber des grünen Punkts, den ersten (und meines Wissens einzigen) „Clean-Begeher“ von „Magnet“, rund drei Wochen später persönlich kennenlernen würde … Er hat mir übrigens sehr geholfen bei einer Dialektpassage, die in dem Roman vorkommen soll (… Fränkisch … oder vielmehr: Frränggisch  …). Ich grüße
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/@HeikoQueitsch" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Heiko Queitsch
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            an dieser Stelle herzlich!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Wandbuch+au%C3%9Fen+1.jpg" alt="Wandbuch in wetterfestem Behältnis am Erlanger Felsentor" title="Wandbuch Erlanger Felsentor"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine schöne Tradition – die wohl vom Bergsteigen, dem Vater des Sportkletterns, herstammt – sind die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wandbücher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Man begegnet ihnen in den Mittelgebirgen relativ selten und eher in den größeren und schon vor langer Zeit durchstiegenen Wänden. Ein Wandbuch ist eine Art Gästebuch in einem (mehr oder weniger) wetterfesten Behältnis, das an einem höheren Punkt in der Wand angebracht wird. – Dieses (siehe Bild oben bzw. unten) fand ich am Fuß des „Erlanger Felsentors“; es scheint herabgefallen zu sein. Wie auch immer es genau befestigt gewesen sein mag, ist irgendein tragendes Teil offenbar durchgerostet. Vor kurzem war das Buch aber anscheinend noch in Gebrauch – oder wird nun einfach hier unten benutzt. Womit dann allerdings nicht mehr klar wäre, ob der Sich-Eintragende die Route überhaupt geklettert ist …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Wandbuch+innen.jpg" alt="Letzte Einträge in ein Wandbuch am Erlanger Felsentor (Fränkische Schweiz)" title="Wandbuch Erlanger Felsentor"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Selfie+Magnet.png" length="5868221" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 29 Jul 2022 08:25:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/2-recherchereise-roman</guid>
      <g-custom:tags type="string">Fränkische Schweiz,Sportklettern,"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Selfie+Magnet.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Georg Trakl</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/georg-trakl</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Trakl+Text+zugeschnitten.jpg" alt="Georg Trakl: &amp;quot;Rondel&amp;quot;" title="Trakl: Rondel"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Trakl+Bild.jpg" alt="Georg Trakl" title="Georg Trakl"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Rondel“ von Georg Trakl ist eines meiner Lieblingsgedichte. So schlicht es ist (oder auf den ersten Blick scheint), hat es doch eine geradezu berauschende Wirkung auf mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Text und Bild (siehe oben und links) stammen aus einer sehr alten, beinahe noch zeitgenössischen Ausgabe des Otto Müller Verlags (Salzburg 1939).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Trakl+Bild.jpg" length="751926" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 11 Jul 2022 07:56:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/georg-trakl</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Trakl+Bild.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stefan George</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/stefan-george</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Stefan+George+%28bearbeitet%29.jpg" alt="Gedenkmünze Stefan George (1983)" title="Stefan George"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestern an einem der Stände der „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannisnacht_(Mainz)" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Mainzer Johannisnacht
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            “ diese
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_George" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Stefan-George
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -„Devotionalie“ entdeckt … Meine persönliche „Devotion“ (in vielfachen Anführungszeichen) gilt allerdings ausdrücklich und selbstverständlich (?) nicht der hochumstrittenen Person des Dichters, sondern großen Teilen seines Werks …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Stefan+George+%28bearbeitet%29.jpg" length="397355" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2022 08:12:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/stefan-george</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke,Stefan George</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Stefan+George+%28bearbeitet%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Neuer Roman</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/neuer-roman</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Selbstportr%C3%A4t+am+Wandfu%C3%9F-9bcb43ff.jpg" alt="Arno Dahmer am Einstieg der Route Action Directe (Wolfgang Güllich) in der Fränkischen Schweiz" title="Action Directe"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neues Projekt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während mein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/mythos/informationen"&gt;&#xD;
      
           letzter Roman
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            noch seiner Veröffentlichung harrt, habe ich mich schon tief in den nächsten hineingearbeitet. Darin werde ich mich noch einmal mit dem Thema Sportklettern auseinandersetzen (Felsklettern unter sportlichen Gesichtspunkten, normalerweise nicht in den (hohen) Bergen). „Noch einmal“ in dem Sinne, dass ich bereits vor Jahren einen fiktionalen „Kletter-Text“ geschrieben habe („Die andere Wirklichkeit“, eine der längeren Erzählungen in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://mirabilis-verlag.de/produkt/arno-dahmer-manchmal-eine-stunde-da-bist-du/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Manchmal eine Stunde, da bist Du“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ). Ebenso wenig wie damals soll es aber primär um Sport gehen – vielmehr, soweit ich das schon absehen kann, um die Geschichte einer Freundschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Ärzte“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Darüber hinaus wird die Band
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_%C3%84rzte" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Die Ärzte“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in dem Roman eine gewisse Rolle spielen. Wer sowohl meine Texte als auch die Band kennt, hätte das vermutlich nicht erwartet. Aber, eigensinnig wie ich bin, ist wahrscheinlich genau das einer der Gründe, die mich auf diese Idee brachten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Die+%C3%84rzte.png" alt="Ausschnitt aus der Die Ärzte-Diskografie ..." title="Die Ärzte"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fränkische Schweiz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Februar war ich für Recherchen in der Fränkischen Schweiz (Hauptschauplatz des Romans). Nur relativ wenige wissen, dass der idyllische, etwas verschlafene Landstrich zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth eines der besten Sportklettergebiete der Welt ist – vielleicht das beste. – In den nächsten Tagen werde ich noch einmal dorthin fahren, um etwas Sommeratmosphäre „einzufangen“ …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Der Meister“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Waldkopf+%28bearbeitet%29.jpg" alt="Der Waldkopf in der Fränkischen Schweiz" title="Action Directe (Waldkopf)"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bild oben zeigt den „Waldkopf“ (Name des Felsens), an dem sich die berühmte Route „Action Directe“ befindet (hat nichts mit der gleichnamigen Terrororganisation zu tun …). Die Begehungsgeschichte dieser Route ist märchenhaft: Wolfgang Güllich, die deutsche Kletterlegende (auch „der Meister“ genannt), durchstieg die Route 1991 als Erster und bewertete sie mit dem neuen Schwierigkeitsgrad „XI“ (zuvor hatte die Schwierigkeitsskala nur bis „XI-“ gereicht). Kurz darauf kam er bei einem Autounfall ums Leben. Güllichs „Erbe“, die „Action Directe“, ließ die Weltelite der Kletterer vier Jahre lang abblitzen – kein Einziger war in der Lage, die Leistung des „Meisters“ noch einmal zu vollbringen. Das gelang erst Alexander Adler im Jahr 1995. Doch bis zur dritten Wiederholung dauerte es weitere fünf Jahre. – Seither hat sich allerdings einiges getan: Die Route wurde mittlerweile 28-mal geklettert …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Fingerloch.jpg" alt="Fingerloch im Einstiegsbereich der Route &amp;quot;Action Directe&amp;quot; (Fränkische Schweiz)" title="Fingerloch"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Fingerloch.jpg" length="162331" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2022 08:26:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/neuer-roman</guid>
      <g-custom:tags type="string">Fränkische Schweiz,Die Ärzte (Band),Sportklettern,"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Fingerloch.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wäre ein Autor wie Handke heute noch möglich?</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/waere-ein-autor-wie-handke-heute-noch-moeglich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Peter+Handke+2.jpg" alt="Werke Peter Handkes (Wunschloses Unglück u. a.)" title="Peter Handke"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Situation auf dem Buchmarkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meinem Eindruck nach erscheinen in großen deutschen Verlagen kaum noch literarische Werke, die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (mindestens) einem der folgenden Kriterien entsprechen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Autor / Die Autorin hat sich schon vor mehreren Jahrzehnten etabliert. (Bitte im Folgenden die weibliche Form immer mitdenken! Zu viele Schrägstriche, Doppelpunkte o. Ä. stören den Lesefluss, finde ich zumindest.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Autor schreibt in einem Genre oder sehr „unterhaltend“ (in einem buchhändlerischen Sinne).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Autor ist der bekannte Sänger/ Fernsehmoderator/ Kolumnist / … X.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er schreibt über den Nationalsozialismus, die DDR (bzw. die sog. Nachwendezeit) oder Migrationserfahrungen. (Diese Themen sind natürlich ehrenwert. Und es gab und gibt hervorragende Umsetzungen – spontan fallen mir „Das siebte Kreuz“ von Anna Seghers und „Als wir träumten“ von Clemens Meyer ein.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er widmet sich einem anderen Thema, das in den Medien schon stark vertreten ist. Oft verbürgen dabei persönliche Erfahrungen „Authentizität“ und schaffen Aufmerksamkeit. In den Feuilletons liest man dann Sätze wie: „Der Schriftsteller X schreibt über Depressionen. Er weiß, wovon er spricht“ oder „Y war jahrzehntelang Mitglied der rechtsextremen Kameradschaft Z. Bis er ausstieg und diesen Roman verfasste.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beispiel (!) Peter Handke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einmal vorausgesetzt, dieser Eindruck spiegelt etwas Wahres wider, stellt sich mir folgende Frage: Wäre ein Autor wie Peter Handke heute noch „möglich“? Ein Schriftsteller also, der experimentelle, eher schwierig zu lesende Prosa schreibt, zudem ohne deutlichen Bezug zum Tagesgeschehen. – Oder, umständlicher, aber präziser formuliert: Wäre die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           literarische Karriere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eines Peter Handke heute noch denkbar (Suhrkamp-Autor, lebt (vermutlich) gut von seinen Büchern, die in den Feuilletons der großen Tageszeitungen besprochen und (hie und da) sogar in der Schule gelesen werden)?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gründe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man diese Frage verneint, ergibt sich daraus eine weitere, nämlich die nach den Gründen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Haben die angenommenen Veränderungen mit der sinkenden Zahl der Leser/Buchkäufer zu tun, durch die sicher auch die Zahl derer geschrumpft ist, die „Literaturliteratur“ schätzen bzw. kaufen? Oder hat sich letztere Gruppe sogar überproportional verkleinert? (Wenn ja: Warum?)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Liegt es daran, dass „80 Prozent der literarischen Bücher aus drei Konzernen kommen“? (Wie Michael Krüger, der frühere Geschäftsführer des Hanser-Verlags, 2010 in einem
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-05/michael-krueger-interview" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Interview
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             konstatierte; der Prozentwert mag sich mittlerweile noch erhöht haben.)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist das Phänomen zu einem Teil damit zu erklären, dass sich die Grenzen zwischen Belletristik und Sachliteratur/Journalismus verwischen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Letztlich traue ich mir nicht zu, die Frage nach dem Warum schlüssig zu beantworten. Ich wäre aber gespannt auf Erklärungsansätze eventueller Leser dieses Beitrags.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Nachtrag vom 11. 7. 24: Der letzte Satz bezog sich auf die Kommentarfunktion, die es hier mittlerweile aus technischen Gründen leider nicht mehr gibt. Nach wie vor wäre ich aber an Meinungen zu diesem Thema sehr interessiert! Kommentieren könnten Sie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/p/CfBzeqXDFLh/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Instagram-Post zu diesem Beitrag), sofern Sie Instagram nutzen. Oder Sie schreiben mir
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/contact"&gt;&#xD;
      
           eine Mail
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Anmerkung: Handke ist nur ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beispiel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Bitte keine Jugoslawien-Debatte &amp;#55357;&amp;#56841; … Dazu könnte ich auch nichts beitragen, da ich seine Jugoslawien-Texte nicht kenne.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachtrag vom 28. 9. 22
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Interessant in diesem Zusammenhang eine Prognose von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Unseld" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Siegfried Unseld
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aus dem Jahr 1999, heute bei Youtube gefunden ... siehe unten (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           29:50 bis 30:20
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Peter+Handke+2.jpg" length="472445" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 20 Jun 2022 09:33:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/waere-ein-autor-wie-handke-heute-noch-moeglich</guid>
      <g-custom:tags type="string">Peter Handke,Literaturbetrieb</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Peter+Handke+2.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Essay Peter Kurzeck</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/essay-peter-kurzeck</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Peter+Kurzeck.jpg" alt="Werke von Peter Kurzeck (1943-2013)" title="Werke von Peter Kurzeck"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da sich die Webadresse geändert hat, setze ich hier noch einmal einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://archiv.faustkultur.de/3552-0-Arno-Dahmer-Wohin-mit-der-Zukunft-Kurzeck.html#.Yqm7zuzP02w" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Link
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu meinem Essay über den von mir sehr geschätzten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.schoeffling.de/autoren/peter-kurzeck" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Peter Kurzeck
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (1943-2013). Der Text wurde 2018 auf der Seite „
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://faustkultur.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Faust-Kultur
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ publiziert und es geht darin um das eigenartige Verhältnis zwischen dem Leser und dem Verfasser (unmittelbar) autobiografischer Literatur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachtrag vom 16. Februar 2024:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mittlerweile existiert das Faust-Kultur-Archiv offenbar nicht mehr. Damit der Text weiterhin verfügbar bleibt, stelle ich ihn hier ein (siehe unten).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wohin mit der Zukunft?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           – Eine Begegnung mit dem „Frankfurter“ Dichter Peter Kurzeck
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            [1]
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anfang 2014, in einem kurzeckschen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachwinter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , fahre ich mit der Linie U5 stadtauswärts. Alle Augenblicke hält die Bahn an einer der dicht aufeinanderfolgenden Stationen – hier, außerhalb des Zentrums, durchweg oberirdisch gelegen; draußen ist es dunkel. Ich vertiefe mich in „Vorabend“, Kurzecks umfangreichsten Roman. – Ich hatte das Buch 2013 zu lesen begonnen, es zwischenzeitlich aber in die Bibliothek zurückbringen und erneut ausleihen müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zahllose Male bin ich diese Strecke gefahren, könnte die Namen der Haltestellen hersagen wie ein Gedicht. Dass wir die Station Hauptfriedhof erreichen, bemerke ich, ohne aufzublicken. Da reißt mich der Gedanke aus meiner Lektüre, dass der Autor, dessen Stimme zu hören ich mir einbilde, diese Welt bereits verlassen hat, im November des Vorjahres, und einen Steinwurf entfernt begraben liegt – Gewann F. Als Leser seiner autobiografischen Romane meinte ich ihn zu kennen. Eine Illusion, natürlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Möglichkeiten, die reale Person kennenzulernen, hätte es allerdings gegeben; über den weiteren Bekanntenkreis; bei den Lesungen Kurzecks, die ich jedoch immer wieder versäumte; und schließlich eines Nachmittags in der U-Bahn-Station Südbahnhof, wo der leibhaftige Kurzeck für mich im Wortsinn zum Greifen nah gewesen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erkannte ihn sofort, hatte ja Fotos von ihm gesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er musste mit mir aus dem Zug gestiegen sein, lief jetzt schräg vor mir und entsprach ganz meinem inneren Bild. Insbesondere der bedächtigen Gangart glaubte ich mich gleichsam zu entsinnen. Einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Notizzettel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            würde er im nächsten Moment aus der Tasche ziehen, wähnte ich, einen seiner oft verb-, manchmal subjektlosen Sätze darauf schreiben:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wollen uns Zeit lassen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , zum Beispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem ich ihm eine Weile gefolgt war, mit einem Gefühl von Ungehörigkeit, überholte ich ihn, in einem weiten Bogen – gerade so, als könnte er mich seinerseits erkennen. Warum? War es die Angst, enttäuscht zu werden oder selbst zu enttäuschen? Oder vor allem der Wunsch, er solle literarische Figur bleiben, aber irgendwie doch mehr als das, nämlich eine, die man ab und an durch Frankfurt wandeln sieht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun, in der Linie U5, bedenke ich diese verpassten Gelegenheiten und habe den Eindruck einer seltsamen Korrespondenz: zwischen der Tatsache, dass von der Zukunft in dieser Hinsicht nichts mehr zu erwarten, ein Kennenlernen ein für alle Mal ausgeschlossen ist, und der Rolle der Zukunft in Kurzecks Werken. Denn seine Romane atmen Gegenwart; genau genommen Gegenwart und Vergangenheit, die zu einem ewigen Augenblick verschmelzen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ob dein Leben ein einziger langer Tag.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dagegen kommt die Zukunft darin, scheint mir, nur als etwas Irreales oder Surreales vor – nichts jedenfalls, worauf man allzu große Hoffnungen setzen dürfte. Ein letzter Rest Geld wird als „Zukunft“ bezeichnet (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Umschlag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            [mit dem Geld]
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wohin?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohin mit der Zukunft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ), an anderer Stelle sogar ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in zehn-zwanzig Jahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu erwartender Herzklappenfehler. Oder der Erzähler rät sich selbst, die Vergangenheit mangels Perspektiven als Zukunftssurrogat zu nutzen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Vergangenheit als Zukunft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Schilderung der persönlichen Wirren Kurzecks nach der Trennung von seiner Lebensgefährtin (in den ersten Bänden des „Alten Jahrhunderts“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;sup&gt;&#xD;
        
            [2]
           &#xD;
      &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) endet zwar hoffnungsvoll mit dem Bild des Kirschkerns, der den Winter unter einer Schicht von Eis und Schnee überdauert hat; doch scheint die Vergangenheit, einmal gebannt ins immerwährende Jetzt des Erzählens, so letztinstanzlich abgeschlossen, dass schwer vorstellbar ist, wie eine Zukunft daran anschließen sollte: Sie lässt sich hier eigentlich nur in Form einiger weißer Seiten denken. Als werde der Kirschkern für alle Zeit Metapher bleiben und keine Frucht mehr bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die U-Bahn fährt weiter durch die Dunkelheit, Neuer Jüdischer Friedhof, Eckenheimer Landstraße/Marbachweg, Marbachweg/Sozialzentrum, Gießener Straße. Hier auf meinen Knien das Buch; im Erdreich dort draußen der tote Körper.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , denke ich,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vielleicht am Ende wird auch der Tod sich uns nur als Spuk? Ein spukhafter Wahn. Wie Fortschritt und Zeit und Geld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Und lese dann wieder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Peter Kurzeck (1943-2013) lebte ab 1977 in Frankfurt/M., wo auch die meisten seiner Romane spielen. – Die kursiv gesetzten Passagen sind den folgenden, beim Stroemfeld Verlag in Frankfurt erschienenen Werken entnommen: Übers Eis, 2., korr. Aufl., 2011; Als Gast, 2003; Ein Kirschkern im März, 2004. Veröffentlichung der Zitate mit freundlicher Genehmigung des Stroemfeld Verlags.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Romanzyklus "Das alte Jahrhundert" hatte Kurzeck auf zwölf Bände angelegt. Erschienen sind davon sechs - fünf zu Lebzeiten und einer posthum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Peter+Kurzeck.jpg" length="364947" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 15 Jun 2022 12:41:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/essay-peter-kurzeck</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke,"Hausmitteilungen",Peter Kurzeck</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Peter+Kurzeck.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Arno Schmidts "Schwarze Spiegel"</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/arno-schmidts-schwarze-spiegel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Arno+Schmidt+1.jpg" alt="&amp;quot;Schwarze Spiegel&amp;quot; von Arno Schmidt" title="Schwarze Spiegel "/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kürzlich stieß ich zufällig auf Arno Schmidts „Schwarze Spiegel“. Ich weiß, dass Arno Schmidt – speziell unter Autoren – zahlreiche glühende Verehrer hat. Ich mochte ihn nie besonders, trotz seines Vornamens … &amp;#55357;&amp;#56841;. Diese Erzählung aber (rund sechzig Seiten) hat mir gefallen. Nebenbei bemerkt ist der 1951 erschienene Text, angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage, eine beunruhigende Lektüre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ich-Erzähler – der (wie der Leser zunächst annimmt) einzige Überlebende eines Atomkriegs – ist mit dem Fahrrad in Norddeutschland unterwegs und fahndet nach noch verzehrbaren Lebensmitteln und Munition für seine Waffen, später auch nach Möbeln und Bildern für das Holzhaus, das er sich gebaut hat. Er scheint bei alledem vergnügt und vermisst den Rest der Menschheit offenbar nicht. Als jedoch nach sieben Jahren ohne Gesellschaft überraschend ein anderer Überlebender auftaucht (eine Frau), wird deutlich, dass ihm (dem Erzähler) wohl doch etwas gefehlt hat. Blöd nur, dass dieser weibliche „Freitag“, „entwurzelt durch 3 Kriege“ (S. 244), nach kurzer Zeit genug von der Gemeinschaft hat und weiterzieht. Der Erzähler bleibt allein zurück: „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen Morgen kam Gewölk auf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (und Regenschauer). Frischer gelber Rauch wehte mich an: mein Ofen! So verließ ich den Wald und schob mich ans Haus: der letzte Mensch“ (ebenda).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Wenige an Handlung ist in das Arno-Schmidt-typische sprachexperimentelle Gewand gekleidet. Insbesondere die Naturbeschreibungen in „Schwarze Spiegel“ haben mich beeindruckt, wobei ich manches als zu gewollt empfinde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellennachweis für die Zitate und das Titelbild: siehe unten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Arno+Schmidt+2.jpg" alt="&amp;quot;Schwarze Spiegel&amp;quot; von Arno Schmidt" title="&amp;quot;Schwarze Spiegel&amp;quot; von Arno Schmidt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Arno+Schmidt+1.jpg" length="874163" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 30 May 2022 12:49:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/arno-schmidts-schwarze-spiegel</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leseeindrücke</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Arno+Schmidt+1.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bloggen - das Gegenteil von Literatur?</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/bloggen-das-gegenteil-von-literatur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lange Zeit hielt ich Blogs in etwa für das Gegenteil von Literatur: schnell hingeschrieben, kurze Halbwertszeit. Mittlerweile habe ich mir verschiedene Blogs angeschaut, u. a. die von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://dschungel-anderswelt.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Alban Nikolai Herbst
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und Rainald Goetz (nicht mehr online verfügbar, aber als Buch mit dem Titel „
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.suhrkamp.de/buch/rainald-goetz-abfall-fuer-alle-t-9783518455425" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Abfall für alle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            “ erhältlich) sowie den des verstorbenen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.wolfgang-herrndorf.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wolfgang Herrndorf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dabei ist mir deutlich geworden, dass ein Blog ja im Grunde eine völlig offene Form ist, in die fast alles hineingeht – sei es nun SMS-artiges oder Hochelaboriertes. Gleichzeitig hat mir die Lektüre Lust gemacht, das Bloggen auf dieser Seite etwas zu intensivieren, mich also nicht (wie bisher) darauf zu beschränken, Neuigkeiten aus meinem Leben als Autor mitzuteilen – sporadisch und mit knappen Worten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was dabei herauskommen wird – etwa mit welcher Frequenz ich bloggen werde –, kann ich im Moment noch nicht absehen. Auf jeden Fall werde ich einen (für mich) passenden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ton
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            finden müssen. So langsam und sorgfältig wie ich meine sonstigen (literarischen) Texte schreibe, werde ich hier nicht schreiben können. Darin würde ich einen Widerspruch zum Grundgedanken des Bloggens sehen – der mir in einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gewissen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Maß an Regelmäßigkeit und Aktualität zu bestehen scheint (einmal angenommen, das stimmt so, ist das „Genre“ des Blogs vielleicht doch weniger regellos als oben behauptet …). – Könnte auch sein, dass ich irgendwann zu dem Schluss komme, dass Bloggen doch keine Ausdrucksform ist, die für mich geeignet wäre.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 11 May 2022 13:02:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/bloggen-das-gegenteil-von-literatur</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kreatives Schreiben,"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
    </item>
    <item>
      <title>Lesung in Soltau</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/lesung-in-soltau</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Heide+Kurier+vom+17.08.2019-3ba18e83.jpg" alt="Ankündigung einer Lesung Arno Dahmers in Soltau (Heide Kurier)" title="Heide Kurier"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwei Zeitungsartikel, die im Zusammenhang mit meiner
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/impressionen-aus-der-soltauer-kuenstlerwohnung"&gt;&#xD;
      
           Lesung in Soltau
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erschienen sind (siehe oben und unten) ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/B%C3%B6hme-Zeitung-+JPEG-+Teil+1.jpg" alt="Artikel zu einer Lesung Arno Dahmers in Soltau (Böhme-Zeitung)" title="Böhme-Zeitung"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/B%C3%B6hme-Zeitung-+JPEG-+Teil+2.jpg" alt="Artikel zu einer Lesung Arno Dahmers in Soltau (Böhme-Zeitung)" title="Böhme-Zeitung "/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/B%C3%B6hme-Zeitung-+JPEG-+Teil+1.jpg" length="202250" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 08 Sep 2019 13:16:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/lesung-in-soltau</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/B%C3%B6hme-Zeitung-+JPEG-+Teil+1.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Impressionen aus der Soltauer Künstlerwohnung</title>
      <link>https://www.arno-dahmer.de/impressionen-aus-der-soltauer-kuenstlerwohnung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Blick+aus+dem+Fenster.jpg" alt="Blick aus dem Fenster der Soltauer Künstlerwohnung" title="Soltauer Künstlerwohnung"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachtrag vom 28. 10. 23: Im Sommer 2019 war ich zu Gast in der „Künstlerwohnung“ der Stadt Soltau (Nähe Lüneburg) …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Treppenhaus.jpg" alt="Treppenhaus der Soltauer Künstlerwohnung" title="Soltauer Künstlerwohnung"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Stefan+Heym.jpg" alt="Stefan Heym" title="Stefan Heym"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Walter+Kempowski.jpg" alt="Walter Kempowski" title="Walter Kempowski"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Erich+Loest.jpg" alt="Erich Loest" title="Erich Loest"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Selfie-2f9a6801.jpg" alt="Arno Dahmer in Soltau" title="Arno Dahmer"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Graffito.jpg" alt="Graffito am Bahnhof Soltau" title="Bahnhof Soltau"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Selfie.jpg" length="218939" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 28 Jul 2019 14:36:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.arno-dahmer.de/impressionen-aus-der-soltauer-kuenstlerwohnung</guid>
      <g-custom:tags type="string">"Hausmitteilungen"</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/84c02960/dms3rep/multi/Selfie.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
  </channel>
</rss>
